27. April 2018 | pArtikel drucken kKommentieren

Hannover Messe Industrie 2018: Künstliche Intelligenz erobert die Smart Factory

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Ob Mensch-Maschine-Kollaboration oder Machine Learning: Der Einsatz von künstlicher Intelligenz nimmt für die Industrie an Bedeutung zu. Entsprechend war KI das Topthema auf der diesjährigen Hannover Messe Industrie (HMI). Daneben spielten auch Themen wie IoT & Analytics eine zentrale Rolle. Die CANCOM.info-Redaktion war live vor Ort. Impressionen sehen Sie im Video.

Auf der weltweit wichtigsten Industriemesse gaben über 5.000 Unternehmen aus 75 Ländern den mehr als 200.000 Besuchern einen Ausblick auf die Zukunft der Industrie. Und diese wird besonders von einem geprägt sein: dem Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine in der durchgehend vernetzten, intelligenten Fabrik.

Cobots: die neue Generation von Industrierobotern

Schlichte Industrieroboter, die nur Standardaufgaben ausführen können und durch einen Schutzzaun vom Menschen getrennt sind, werden zunehmend von kollaborativen Robotern (kurz Cobots) abgelöst. Diese Roboter sind deutlich schlauer – und arbeiten mit den Menschen Hand in Hand. Das bedeutet: Die räumliche Trennung zwischen Mensch und Maschine wird aufgehoben.

Dabei sind die Aufgaben von Mensch und Maschine klar definiert. Der Mensch steuert und überwacht die Produktion. Die Maschine übernimmt etwa die körperlich anstrengenden Arbeiten, wie das Heben schwerer Gegenstände. Dank Machine Learning lernt der Roboter mit jeder Aufgabe automatisch dazu – womit er seine Aufgaben immer präziser ausführen kann. Zudem passt er sich der Arbeitsgeschwindigkeit seines menschlichen Kollegen an.

Auf der diesjährigen Hannover Messe Industrie wurden Cobots live in Aktion gezeigt. Mehrere Unternehmen, darunter Festo oder Kuka, präsentierten die neue Generation von Industrierobotern, die die Smart Factory künftig prägen sollen.

Künstliche Intelligenz gleich Kontrollverlust des Menschen?

Auch können Industrieunternehmen KI bei der Datenanalyse einsetzen. Auf Basis großer Datenmengen lassen sich so präzise Vorhersagen treffen – womit es beispielsweise möglich ist, industrielle Prozesse zu optimieren.

Dass die Künstliche Intelligenz in Zukunft eine enorme Bedeutung für die Industrie aufweisen wird, betonte unter anderem Ralph Appel, Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), auf der Hannover Messe Industrie. So bezeichnete Appel den Einsatz von KI als „Jobmotor“.

Laut Appel bedeutet der Einsatz von Künstlicher Intelligenz keinen Kontrollverlust des Menschen – sofern KI richtig bewertet und angegangen wird. Dies liege in den Händen der Entwickler und Anwender.

Umsetzung von IoT & Analytics als wesentliche Voraussetzung

Grundvoraussetzung für den Einsatz von KI ist allerdings die umfassende und sichere Vernetzung der Produktionsstätten. Nur dann können Industrieunternehmen zum Beispiel Machine Learning überhaupt einsetzen: Diese KI-Technologie benötigt als Basis große Datenmengen, die anschließend analysiert werden.

Dies funktioniert nur, wenn die Daten von miteinander vernetzten Geräten (IoT) produziert und anschließend ausgewertet (Analytics) werden.

CANCOM präsentiert Lösung für IoT & Analytics

Auf der Hannover Messe Industrie zeigte unter anderem CANCOM eine Lösung, die die Umsetzung von IoT & Analytics ermöglicht: den „Smart Service Technician“. Mit dieser Lösung können Industrieunternehmen Störungen bei Maschinen eindeutig identifizieren und schnellstmöglich beheben. Auch lassen sich Störungen frühzeitig, basierend auf einer kontinuierlichen Datenanalyse, vorhersagen. Der IT-Konzern präsentierte den „Smart Service Technician“ auf zwei Ständen.

Cisco-Stand: Hier geht es zum Video (Bild: CANCOM).

Auf dem Cisco-Stand lag der Fokus auf der Vernetzung von Produktionsstätten und wie diese Vernetzung mithilfe von Cisco-Lösungen umgesetzt werden kann. Hier lag ein besonderes Augenmerk auf den Cisco Security Connector: Mit der im Zuge der Apple-Cisco Partnerschaft angebotenen Sicherheitslösung können Unternehmen ihre im Betrieb eingesetzten iOS-Devices umfassend schützen – egal, über welches Netzwerk die iPhones oder iPads eingeloggt sind.

HPE-Stand: Zum Video geht es hier (Bild: CANCOM).

Auf dem HPE Stand erlebten die Besucher vor allem, wie der Visual Remote Guidance von HPE genau funktioniert: Über eine Datenbrille, die der Fabrikmitarbeiter trägt, sieht der zuständige Servicetechniker exakt das, was der Fabrikmitarbeiter sieht. Dadurch kann er dem Fabrikmitarbeiter ganz präzise Anweisungen geben – um Störungen in kürzester Zeit in den Griff zu bekommen.

 

 

Quelle Titelbild: Youtube/CANCOM.info

 

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