2. April 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

IT-Experten auf dem Weg in die Top-Liga

Über 120 junge IT-Führungskräfte von morgen arbeiten und studieren derzeit am Software Campus. Darunter Sandro Castronovo, Justus Beyer und Christian Seeger. Was die kommenden Top-Manager auszeichnet: fundiertes theoretisches Wissen, praktisches Können – und ein gesundes Selbstbewusstsein.

In den Regelbetrieb ging der Software Campus im Jahr 2012. Als Partner dabei sind heute acht Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie neun führende Industrieunternehmen. Gefördert wird das Programm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Das Auswahlverfahren am Software Campus ist anspruchsvoll. Wer es geschafft hat, bekommt „Training on the Job“. Im Vordergrund steht dabei nicht nur die Vermittlung von IT-Fachwissen, sondern auch das Erkennen von Marktzusammenhängen, Unternehmensfunktionen und -strategien, Innovationsprozessen oder Internationalisierungsstrategien.

Auch Soft Skills sind wichtig

Besonderen Wert legt man beim Software Campus auch auf Führungskompetenzen und Soft Skills wie Einsatzbereitschaft, Teamgeist und Leistungswille.

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Als Industriepartner von Christian Seeger fungiert die Firma Bosch. Das Projekt: Smartphone-gestütztes Monitoring von Personen.

„Beim Software Campus sollen Nachwuchswissenschaftler lernen, Führungsaufgaben wahrzunehmen oder als Gründer durchzustarten. Die enge Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen ist für die Teilnehmer von allerhöchstem Wert“, nennt Manfred Broy, Informatikprofessor vom Forschungspartner Technische Universität München (TUM).

Eine tragende Säule des Programms ist die Umsetzung eines eigenen IT-Projekts. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer managen dabei den gesamten Prozess ihres IT-Projekts selbstständig: Von der Projektplanung über die Beantragung finanzieller Mittel bis zum Abschluss des Vorhabens.

Bei den Projekten kann der relativ junge Software Campus bereits Erfolge vermelden: Teilnehmer Alexander Löffler, Doktorand des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) gewann auf der CeBIT 2013 mit seinem Forschungsprojekt „Display as a Service“ den mit 50 000 Euro dotierten CeBIT Innovation Award.

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