24. September 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren

Manufacturing World im Oktober: Die Digitale Transformation in der Industrie

Das produzierende Gewerbe ist im Umbruch. Das Eco-System aus den namhaften IT-Partnern CANCOM DIDAS, Cisco und nemetris stellt auf der „Manufacturing World“ im Oktober 2015 Lösungen vor, die die Digitalisierung der Geschäftsprozesse hin zu einer Smart Factory ermöglichen. Alles zum Event und zur Anmeldung finden Sie unten im Beitrag.

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Einen Eindruck von der letzten Manufacturing World im April 2015 mit über 80 Teilnehmern gibt das Video oben.

Das Schlagwort „Industrie 4.0“, welches auf die High-Tech-Strategie der Bundesregierung zurückgeht, ist derzeit in aller Munde. Der Begriff bezieht sich vor allem auf die Weltwirtschaft, die vor der vierten industriellen Revolution stehe. Was bedeutet die zunehmende Digitalisierung jedoch in der Praxis für produzierende Firmen?



CANCOM.info zeigt Ihnen hier einen ganzheitlichen Lösungsansatz für die Digitalisierung der Geschäftsprozesse auf. Auf dem passenden Event, der „Manufacturing World“ am 22. Oktober 2015 im Audi Forum Ingolstadt, stellen zudem Experten vor, wie Sie im Zuge der digitalen Transformation auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben. Hier finden Sie mehr Informationen und können sich kostenlos anmelden.



Das Dilemma der technischen Umsetzung

ManuWAuf technischer Seite geht es im Digitalisierungsprozess in erster Linie darum, IT-Infrastruktur, Middleware und Softwareanwendungen miteinander in Einklang zu bringen und so etwa für die vernetzten Produktionsketten der großen Abnehmer anschlussfähig zu werden.

Eine schnelle termingenaue Produktion genügt heute allerdings nicht mehr. Flexibilität ist für das produzierende Gewerbe zum Leitbild geworden. Wie selbstverständlich gehen die Kunden davon aus, dass zu jeder Zeit auch im laufenden Produktionsprozess Änderungen in Art und Menge möglich sind. Angesichts der zunehmenden Individualisierung von Produkten wird diese Entwicklung in den nächsten Jahren weiter an Dynamik gewinnen.

Unternehmen sind also gut beraten, auf das Know-how eines kompetenten Dienstleisters zu vertrauen, um nicht an den komplexen Anforderungen zu scheitern.

Das Dilemma: Große Dienstleister bieten Standardlösungen, die nicht auf die Belange einzelner Unternehmen oder Branchen eingehen, während kleine Anbieter andererseits aber oft die Sicherheit der transportierten Daten nicht im gleichen Maße gewährleisten können, die aber für jedes Business heute absolut unverzichtbar sind.

Manufacturing World Oktober 2015



Auf der Manufacturing World erwarten Sie spannende Experten-Vorträge rund um die Digitalisierung in der Industrie, Production IT Services und Smart Industrial Solutions.

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Erfahren Sie

› was auch in Zukunft wettbewerbsfähige Produktionsunternehmen ausmacht,

› wie durch IT ganzheitliche Lösungen entstehen, die Technologie, Prozesse, Organisation und Services zusammenführen und

› was das Eco-System aus IT-Partnern hier für Sie zu bieten hat.

 

Zeit und Ort: 22.10.2015 Audi Forum Ingolstadt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Sichern Sie sich jetzt einen Platz: Zur Anmeldung.



Starke Partner für die Digitalisierung in der Industrie

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Jürgen Stark, CANCOM DIDAS

„Einen Ausweg bietet CANCOM DIDAS im Konzernverbund der CANCOM SE als Cloud-Experte und nicht zuletzt durch ihre strategischen Partnerschaften. So können wir das komplette Leistungsspektrum von der Infrastruktur über die Middleware bis hin zu Applikationen in einem modularen Life-Cycle-Management-Modell abbilden.

Der Weg zur Smart Factory kann nur gelingen, indem die Geschäftsprozesse digitalisiert werden. Bei dieser Transformation unterstützen wir unsere Kunden von der Analyse bis zur Umsetzung – und setzen dabei auch auf ein Eco-System starker Partner“, sagt Jürgen Stark, Bereichsleiter Consulting & Managed Cloud Services bei CANCOM DIDAS. Er wird in seinem Vortrag auf der Manufacturing World zeigen, wie für Industrieunternehmen die digitale Transformation gelingen kann.

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So arbeitet das Eco-System aus CANCOM, CISCO und nemetris zusammen. Grafik: CANCOM DIDAS.

In Zusammenarbeit mit nemetris, dem erfahrenen Partner für die Automobilzulieferer- und Fertigungsindustrie, wurden etwa spezielle „Smart Industry Apps“ entwickelt, die als End-to-End-Lösung zur Verfügung gestellt werden.
Zusätzlich liefert Cisco als einer der Vorreiter beim Thema Internet of Everything, Technologien wie Trusted Security und Network als Basis der Gesamtlösung.



Auf der „Manufacturing World“ am 22.10.2015 im Audi Forum Ingolstadt, stellen Experten vor, wie die digitale Industrie in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt. Hier finden Sie mehr Informationen und können sich kostenlos anmelden.



Wettbewerbsvorteil durch End-to-End-Lösungen

Gerade in der Industrie bedeutet ein Ausfall von Maschinen einen enormen wirtschaftlichen Verlust. Um dies zu vermeiden, müssen die Maschinen überwacht und Ausfallzeiten gegebenenfalls so kurz wie möglich gehalten werden. Auch an Sonn- und Feiertagen.

Eine weitere Herausforderung ist die Just-in-Sequenz-Produktion. Zulieferer müssen nicht nur dafür sorgen, dass die benötigten Module rechtzeitig in der notwendigen Menge angeliefert werden, sondern auch, dass die Reihenfolge (engl. sequence) der benötigten Module stimmt.

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In der Industrie müssen alle Komponenten ineinander greifen. Bildquelle: Geralt via Pixabay.

Auch Serienfertigung ab Stückzahl Eins muss mittlerweile gewährleistet werden können, lässt sich aber nur sehr schwer in Software abbilden.

Durch die werkübergreifende Verzahnung der Produktions- und IT-Prozesse im Zuge der Digitalisierungswelle lässt sich der gesamte Produktions- und Materialfluss im Fertigungsprozess merklich besser koordinieren: Dazu wird die gesamten Supply Chain durch entsprechende IT-Komponenten unterstützt und mithilfe eines MES (Manufacturing Execution System) alle Daten des Betriebs, der Maschinen, des Personals und aller weiterer Prozesse erfasst, die sich zeitnah auf den Fertigungsprozess auswirken.

Manufacturing Execution Systeme sind also wichtige Werkzeuge für flexiblere Produktionsabläufe, weil sie als Datendrehscheibe die kaufmännische Welt mit der Welt der Fertigung verbinden und deswegen bereits bei vielen Firmen im Einsatz sind.

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Markus Schwarz, nemetris

„Aus unserer Sicht werden die herkömmlichen Manufacturing Execution Systeme den aktuellen und vor allem künftigen Anforderungen aber nur noch bedingt gerecht. Der Grund: Sie sind Relikte einer Epoche, in der Zentralisierung das Paradigma war. Sie liegen als monolithische Blöcke auf ihren eigenen Servern. Und sie haben ihren fest zugewiesenen Platz in der Automatisierungspyramide zwischen ERP auf der einen Seite und dem System zur Überwachung und Steuerung der Produktion und Maschinen (SCADA, SPS) auf der anderen. Dieses starre Prinzip setzt enge Grenzen, es fehlt die erforderliche Flexibilität.“, sagt Markus Schwarz, Geschäftsführer von nemetris.

Software macht aus Hardware „smart Devices“

Smart Industry Apps sorgen für die notwendige Flexibilität. Sie machen die lokale Hardware und Infrastruktur zu Smart Devices und ermöglichen so zentrale und dezentrale Konzepte. Mit sogenanntem Fog Computing werden Analyse-, Verarbeitungs- und Speicherfunktionen auf die Komponenten und Recheneinheiten im Netzwerk und auf Endgeräte gebracht. Die Automatisierungspyramide, von der Markus Schwarz oben spricht, wird so in ein Automatisierungsnetzwerk verwandelt (vergleiche Grafik).

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Abbildung 1 Flexibiltät entsteht indem die Automatisierungspyramide duch ein Automatisierungsnetzwerk ersetzt wird. Grafik: nemetris.

Der große Vorteil: Alle MES- und produktionsnahen Funktionen lassen sich direkt an den unterschiedlichen Endpoints und Netzwerkknoten erledigen. Damit entstehen End-to-End-Services, die komplette Prozesse abbilden und etwa eine genaue Rückverfolgung ermöglichen, da die Daten je nach Bedarf zentral und dezentral gespeichert und unternehmensweit aufbereitet werden können.

Durch die Smart Industry Apps und die Einbindung aller vorhandenen Systeme, Anlagen, Steuerungen, Maschinen gehen Firmen einen wichtigen Schritt zu Cyber-Physical-Systems und somit zur Smart Factory.

„Angesichts der komplexen Herausforderungen ist es für Unternehmen heute nicht leicht zu entscheiden, welche Veränderung zuerst in die Hand genommen werden müssen. Wer wettbewerbsfähig bleiben will, sollte jedoch auf keinen Fall die Augen vor der Notwendigkeit des digitalen Wandels verschließen.“, rät Markus Schwarz, der die Branche aus der Praxis kennt und auf der Manufacturing World ebenfalls mit einem Vortrag vertreten sein wird.



Auf der Manufacturing World erwarten Sie spannende Experten-Vorträge rund um die Digitalisierung in der Industrie, Production IT Services und Smart Industrial Solutions.

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› was auch in Zukunft wettbewerbsfähige Produktionsunternehmen ausmacht,

› wie durch IT ganzheitliche Lösungen entstehen, die Technologie, Prozesse, Organisation und Services zusammenführen und

› was das Eco-System aus IT-Partnern hier für Sie zu bieten hat.

 

Zeit und Ort: 22.10.2015 Audi Forum Ingolstadt. Die Teilnahme ist kostenlos.

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