3. Februar 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

Project Natick: Dieses Rechenzentrum steht im Meer

Rechenzentren kosten viel Energie und müssen 24 Stunden am Tag gekühlt werden. Ein neues Projekt nutzt dafür natürliche Gegebenheiten. CANCOM.info zeigt, wie das Unterwasserrechenzentrum funktioniert.

Kalifornien ist bekannt für 365 Tage Sonne, traumhafte Strände und guten Wein. Achten Sie beim nächsten Urlaub aber beim Schwimmen darauf, dass sie nicht über ein Stromkabel stoplern.

Denn aktuell erforscht Microsoft neue Möglichkeiten, um Rechenzentren effizienter zu gestalten. Der Trend zur Server-Farm wächst – und mit ihm die Kosten für Wartung und Betrieb.

Die neueste Idee: Mit Project Natick wird das erste Rechenzentrum im Meer versenkt. In Kalifornien soll der Pazifische Ozean zukünftig Rechenzentren ganz natürlich kühlen.

Project Natick war in der Testphase tatsächlich so erfolgreich, dass Microsoft das Rechenzentrum mittlerweile für die kommerzielle Nutzung von Azure und Co. anbietet. Nach den ersten 105 Testtagen geht es für Natick in die Verlängerung.

Project Natick erst der Beginn für das maritime Rechenzentrum?

Und schon bald soll ein weiteres Rechenzentrum im Pazifischen Ozean landen. Dieses soll sich dann nicht nur selbstständig kühlen, sondern auch eigenständig mit Energie versorgen. Hierzu sollen Turbinen die Strömung an der Küste direkt vor Ort in Strom umwandeln.

Videos von CANCOM.info

Quelle: YouTube/Microsoft
Quelle Titelbild: Screenshot Microsoft via YouTube