11. April 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

weShop: So shoppen wir morgen

Der stationäre Handel muss sich ändern, denn die Konkurrenz durch Online-Shops wächst. Wie das geht, zeigt das Video am Beispiel weShop, der von CANCOM und Partnern eingerichtet wurde.

Konsumenten kaufen „omnichannel“, und Läden entwickeln sich zu Erlebniswelten – samt olfaktorischem Beigeschmack wie bei Abercrombie & Fitch. Doch seit Jahren geht die Kundenfrequenz in vielen Bereichen des deutschen stationären Handels zurück, während Online-Shopping boomt.

Damit gehen neue Anforderungen an den POS einher, die den Retailer unter Zugzwang setzen. Denn der Kunde erwartet einen POS, der ihm alles bietet: einen Ort zum Wohlfühlen, ein unbegrenztes Warensortiment, Service und Support rund um die Uhr und auf ihn zugeschnittene Angebote. Hier muss der Retailer reagieren, um zukunftsfähig zu bleiben und die Vorteile des stationären Handels mit denen des Online-Handels zu vernetzen.

Konzeptlose Shops bringen nichts

Denn gerade Multi-Channel Händler verzeichnen Erfolge. Dabei reicht es jedoch nicht, einen konzeptlosen Webshop zu installieren – erforderlich ist vielmehr eine Änderung des Geschäftsmodells, die eine intelligente Vernetzung von Online und Offline vorsieht. Und hier sind Dienstleister mit IT-, Retail und Marketing-Know How gefragt.

In Kooperation können so Shops wie der weShop realisiert werden. Hier gibt es „zum Anfassen“ viele technische Features an den verschiedenen Customer-Touchpoints, die auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden eingehen und darüber hinaus weitere schaffen. „Auf die olfaktorischen Beigaben verzichten wir jedoch. Das ist ein schwieriges Thema. Denn was der eine mag, kann der Andere nicht riechen“, weiß Christian Rössler, Head of Connected Retail bei Serviceplan Sales. Dafür wird mit Lichteffekten gearbeitet, die die Atmosphäre im Shop verändern können.

Und schon im Schaufenster und im Eingangsbereich passt sich die digitale Waren- und Preispräsentation dem Geschlecht des Kunden an. Im Shop kann der Kunde ausgesuchte Waren per App scannen und entsprechend seiner Größe und Wunschfarbe auswählen.

Videos von CANCOM.info

Der Spiegel deckt auf

Auch die Umkleidekabine bietet Service pur und erkennt automatisch, welche Kleidungsstücke in welcher Größe anprobiert werden wollen. Auf einem Touchscreen werden sofort Alternativen und passende Accessoires angeboten, die per Knopfdruck im Spiegel direkt am eigenen Körper begutachtet werden können. Allerdings kann das schlaue Spieglein schon auch mal feststellen, dass es bei der letzten Anprobe noch eine Nummer kleiner ging…

Auch Schlangestehen an der Kasse war gestern: Bezahlt wird am Warentisch, der den Einkauf automatisch erkennt und bestätigt – und gleich einen individuellen Kundenrabatt abzieht. Und wer sich nicht mit Tütenschleppen abmühen will, der lässt ganz Amazon-like nach Hause liefern.

Viele Einsatzmöglichkeiten

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Ein weiterer Vorteil des Shop-Konzepts: Händler können auf statische, großflächige Ladenkonzepte mit breiten Sortimenten verzichten und ein kleineres Sortiment vorhalten. Und die Lösung bietet neue Freiheit und Flexibilität: Shop-Design und die Warenpräsentation lässt sich ganz nach Wunsch gestalten – jederzeit, schnell und so oft wie gewünscht. Und so wird aus dem Klamotten-Laden in kurzer Zeit beispielsweise eine Bankfiliale.

Erfahren Sie hier mehr über den weShop.

Quelle Video: CANCOM.