11. Dezember 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

So wird iOS 8 “Business-ready”

Mit dem Betriebssystem iOS 8 von Apple steht nicht nur eine umfassende Funktionalität für höhere Mobilität in Unternehmen zur Verfügung, iOS 8 unterstreicht auch erneut die Notwendigkeit einer agilen Mobilitätsstrategie und einer EMM-Plattform. Wie iOS 8 “Business-ready” wird, erklärt Christof Baumgärtner, Vice President Sales DACH and Eastern Europe bei MobileIron, in diesem Videointerview.

Ohne strategischen Ansatz zur Mobilität und ohne EMM-Provider fehlt den Unternehmen die Kontrolle über die Datensicherheit, den Datenschutz für die Endbenutzer und die Mobiltechnologien, die die Produktivität im Unternehmen erhöhen. Die Aktualisierung der Mobilstrategie sollte daher in jeder IT-Abteilung allerhöchste Priorität haben.

Im Mittelpunkt dabei sollten Datenschutz für Endbenutzer und Datensicherheit stehen. Dies gilt insbesondere für hochsensible und vertrauliche firmen- und personenbezogene Daten, die in vielen der neuen Apps in iOS 8 enthalten sind. Selektive Verwaltung von Apps und Daten sowie Schutz und Trennung von privaten und Unternehmensdaten sind bewährte Optionen, vertrauliche Benutzerdaten auf unternehmenseigenen oder privaten Geräten zu schützen.

Außerdem lassen sich mit diesem Sicherheitskonzept zugleich die Risiken reduzieren, die dem Unternehmen aufgrund gesetzlicher Vorschriften entstehen, und es lassen sich Strafzahlungen aufgrund der Verletzung der Compliance oder des Datenschutzes vermeiden.

Neue Rahmenbedingungen für die Anwendungsentwicklung

Außerdem stellt iOS 8 neue Rahmenbedingungen für die Anwendungsentwicklung zur Verfügung, die für Unternehmens-Apps zahlreiche Möglichkeiten eröffnen. Diese Funktionalität erfordert auch eine Aktualisierung der Entwicklungsrichtlinien, damit Apps nicht den Schutz der unternehmens- oder personenbezogenen Daten gefährden.

Die neuen Extensibility-APIs von iOS 8 erlauben beispielsweise einen Datenaustausch zwischen Apps, wie er bisher nicht möglich war. Um sicherzustellen, dass sensible Unternehmensdaten auch weiter vertraulich bleiben, sollte die IT-Abteilung definieren, welcher Content zwischen Apps ausgetauscht werden darf, die mit diesen APIs arbeiten.

Durch Restriktionen für “verwaltete” und “nicht verwaltete” Apps lässt sich diese Funktion angemessen kapseln, ohne das Benutzererlebnis zu beeinträchtigen. Eine verwaltete App ist dabei eine App, die mit den iOS-MDM-Protokollen installiert wird, das heißt in der Regel über einen App-Store des Unternehmens oder durch Push-Installation der App auf dem Gerät. Eine nicht verwaltete App installiert der Benutzer unabhängig vom App-Store von Apple.

Die neuen Funktionen zur Verwaltung des Content-Lebenszyklus sollen den Endbenutzern helfen, schnell und sofort den gewünschten Content zu erhalten, ohne dass sie lange suchen müssen. In iOS 8 können Unternehmen im Hintergrund eBooks und PDF-Dokumente über die iBooks-App mit MDM-Tools laden und entfernen – ein Prozess, der genau dem Lebenszyklus der App entspricht.

Mehr Infos zum Thema bietet das Whitepaper “Was bedeutet iOS 8 für das Unternehmen?”, das hier zum kostenlosen Download bereit steht.

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