Ad Fraud – wenn Werbung ihr Ziel verfehlt

Weltweit gehen jedes Jahr enorme Summen in digitale Werbung verloren – durch sogenannte Ad Frauds. Anstatt echte Nutzer zu erreichen, werden Werbeanzeigen hier beispielsweise an Bots oder Klickfarmen ausgeliefert. So verzerrt Ad Fraud Kampagnen und stellt Werbetreibende vor große Herausforderungen wie Budgetverschwendung, verzerrte Kampagnenkennzahlen und erschwerte Optimierung.

11. Februar 2026

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Lesedauer: ca. 2 Min.

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Bild: © Tima Miroshnichenko/pexels.com

Weltweit fließen jedes Jahr Milliarden in digitale Werbung – doch laut Juniper Research erreichen etwa 20 Prozent dieser Budgets nie echte Nutzer. Ad Fraud, also Werbebetrug, sorgt dafür, dass Anzeigen oft nur den Betrügern nutzen, während Unternehmen Geld verlieren und Kampagnenkennzahlen verfälscht werden. Doch was genau steckt dahinter und wie können sich Werbetreibende schützen?

Was ist Ad Fraud?

Der Begriff „Ad Fraud” umfasst alle betrügerischen Methoden, mit denen Online-Werbung manipuliert wird, um künstliche Einnahmen zu generieren oder Werbebudgets zu verbrennen. Typische Formen sind: 

  • Fake-Klicks: Bots oder Klickfarmen klicken auf Anzeigen. 
  • Fake-Impressions: Die Anzeigen werden zwar „ausgeliefert“, aber nie von Menschen gesehen. 
  • Bot-Traffic: Automatisierte Programme simulieren Nutzerverhalten. 
  • Click Injection: Apps stehlen sich kurz vor einer echten Conversion den Klick. 
  • Domain Spoofing: Betrüger geben vor, eine hochwertige Website zu sein. 
  • Ad Stacking / Pixel Stuffing: Mehrere Anzeigen werden übereinander oder unsichtbar geladen. 

Diese Praktiken führen zu falschen Klickraten, verfälschten Conversions und einer ineffizienten Nutzung des Budgets. Werbetreibende zahlen demnach für Scheinreichweite und falsche Klicks, die nie echte Menschen erreichen. 

Schutzmaßnahmen gegen Ad Fraud

Um Kampagnen vor künstlichen Impressionen und Klicks zu schützen, raten Experten dazu, moderne Betrugserkennung, transparente Datenanalyse und die sorgfältige Prüfung von Traffic-Quellen zu nutzen. Seriöse Plattformen mit integriertem Betrugsschutz können dabei helfen, Werbekampagnen abzusichern. Sie analysieren die Traffic-Quellen genau und erkennen frühzeitig auffällige Muster, wie beispielsweise ungewöhnlich hohe Klickraten. Auch Tools wie die Invalid-Click-Erkennung von Google Ads oder spezielle Verifikationsdienste sorgen dafür, dass Werbebudgets nur echten Nutzern zugutekommen – und das ganz ohne komplizierte Technik.  

Ad Fraud ist teuer und verzerrt Kampagnen. Mit den richtigen Tools und Maßnahmen können Unternehmen ihre Werbeinvestitionen jedoch effektiv schützen. 

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