Technologisches Fundament für AI-Inferenz
Die AI-Inferenz ist für alle AI-Modelle von entscheidender Bedeutung: So sind die Inferenzprozesse hauptverantwortlich dafür, dass AI-Modelle auf Basis ihrer Trainingsdaten Output generieren. Dies entscheidet gleichzeitig, ob Unternehmen vom AI-Einsatz tatsächlich profitieren können. Um die AI-Inferenz erfolgreich in der Praxis umzusetzen, müssen Firmen jedoch einige Herausforderungen bewältigen. Dazu zählen vor allem die Bereiche IT-Infrastruktur und Kosten. Abhilfe schaffen möchte NVIDIA – das machte der IT-Konzern auf der GTC 2026 deutlich. Doch was heißt das genau?
8. April 2026
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Lesedauer: ca. 4 Min.

Die AI-Inferenz ist die Grundvoraussetzung dafür, dass AI-Tools Output, etwa in Form von Textzusammenfassungen oder Bildern, generieren können. Mit seiner neuen Inferenzplattform möchte der Hersteller NVIDIA die technische Basis für eine erfolgreiche Umsetzung schaffen (Bild: © Zulfugar Karimov/unsplash.com).
AI-Inferenz gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Erst wenn Inferenzprozesse erfolgreich in die Praxis überführt werden, lässt sich der tatsächliche Mehrwert von AI‑Modellen bzw. ‑Agenten realisieren. Genau diese Umsetzung ist jedoch mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Dazu gehören vor allem eine veraltete IT-Infrastruktur sowie ein hoher Kostendruck.
NVIDIA möchte diese Herausforderungen mit einer ganzheitlichen Inferenzplattform – bestehend aus Software- und Hardware-Komponenten – adressieren. Diese soll Unternehmen ermöglichen, AI-Anwendungen latenzarm, skalierbar und wirtschaftlich zu betreiben.
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Dieser Text wurde mithilfe von AI erstellt und redaktionell überprüft.
Die Bedeutung der AI-Inferenz steigt rasant an und wird in Zukunft sogar noch wichtiger werden als das AI-Training. Mit anderen Worten: Es findet in Unternehmen aktuell eine Verschiebung der Prioritäten statt – weg vom Training, hin zur Inferenz.
Dass die AI-Inferenz für Firmen immer entscheidender wird, zeigen auch aktuelle Marktzahlen. Laut aktuellen Prognosen des Marktforschungsinstituts „Fortune Business Insights“ wird der globale Markt für AI-Inferenz bis 2034 jedes Jahr um durchschnittlich knapp 13 Prozent wachsen – und ein Gesamtvolumen von über 312 Milliarden US-Dollar erreichen. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 betrug das Volumen laut den Analysten „nur“ knapp 104 Milliarden US-Dollar.
Die praktische Umsetzung der AI-Inferenz stellt Unternehmen jedoch vor mehrere Herausforderungen. Dazu zählen vor allem eine veraltete IT-Infrastruktur sowie ein hoher Kostendruck.
Wie aus Studien von Deloitte oder Telehouse hervorgeht, sind traditionelle IT-Infrastrukturen den Anforderungen von AI-Inferenzprozessen und Workloads nicht gewachsen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn AI-Lösungen von der Pilotphase in den produktiven Betrieb überführt werden sollen – so die Deloitte-Studie. Dann würden viele Unternehmen feststellen, dass ihre bestehende IT-Infrastruktur nicht auf die Anforderungen von AI ausgelegt ist. Die Gründe dafür seien vielfältig: Diese würden von der Kostenfrage über die Datensouveränität und Ausfallsicherheit bis hin zu Latenzanforderungen reichen.
Letzteres veranschaulicht die Studie von Telehouse mit konkreten Zahlen: Demnach hat bereits mehr als jedes zweite Unternehmen deutliche Netzwerkprobleme wegen der Nutzung von AI erlebt.
Solche langen Latenzzeiten sind im Kontext der AI-Inferenz fatal. Denn damit werden Anwendungsfälle wie AI-Agenten im Kundenservice de facto unmöglich gemacht. So sind AI-Agenten auf die Echtzeit-Inferenz angewiesen: Nur dann können sie schnellstmöglich auf Kundenanfragen reagieren und antworten. Die Echtzeit-Inferenz lässt sich jedoch nur umsetzen, wenn die Netzwerk-Latenzzeiten bei nahezu Null liegen.
Neben einer veralteten IT-Infrastruktur birgt das Thema AI-Inferenz eine weitere zentrale Herausforderung: die Kostenfrage. Wie die Deloitte-Studie betont, kann die praktische Anwendung der AI-Inferenz für Unternehmen sehr kostspielig werden – gerade, wenn die Inferenzprozesse unternehmensweit zum Einsatz kommen. Die Studienautoren sprechen in diesem Kontext von einem „Weckruf der Inferenzökomonie“.
Denn obwohl die Kosten für die Inferenz selbst stark gesunken seien, sorge die rasant zunehmende Nutzung der AI-Inferenz in Unternehmen dafür, dass die Gesamtkosten für AI steigen. Als einen der größten Kostentreiber sehen die Marktforscher den Einsatz von AI-Agenten. Dafür seien nämlich kontinuierliche Inferenzprozesse notwendig – was wiederum die Token-Kosten in die Höhe treiben würde.
So werden bei jedem Inferenzprozess die eingegebenen Texte oder Prompts in kleinste Recheneinheiten – sogenannte Tokens – zerlegt, analysiert und zu einer Antwort, dem Output des jeweiligen AI-Modells, zusammengesetzt. Je häufiger und komplexer Inferenzprozesse auftreten, desto höher fällt der entsprechende Tokenverbrauch und somit auch die Kosten aus. Bei AI-Agenten, die dauerhaft im Einsatz sind, steigen Tokenverbrauch und -kosten daher besonders schnell.
Um diese und weitere Herausforderungen rund um die AI-Inferenz zu bewältigen, hat NVIDIA im Rahmen der GTC 2026 eine ganzheitliche Inferenzplattform vorgestellt. Diese besteht aus Software- und Hardware-Lösungen und soll das technologische Fundament für die praktische Umsetzung der AI-Inferenz bilden. Damit soll Unternehmen ermöglicht werden, gerade inferenzlastige AI-Anwendungen latenzarm, wirtschaftlich und skalierbar zu betreiben. Der IT-Konzern spricht in diesem Kontext auch von einer „Full-Stack-Lösung“ für die „AI-Inferenz-Ära“.
Doch was sind die zentralen Bestandteile dieser Lösung?
Das Thema AI-Inferenz wird für Unternehmen immer entscheidender. Nur wer Inferenzprozesse erfolgreich in der Praxis umsetzt, kann tatsächlich von AI-Modellen bzw. -Agenten profitieren. Die praktische Umsetzung birgt jedoch mehrere Herausforderungen.
NVIDIA ist sich dieser Tatsache sehr bewusst und positioniert sich in diesem Bereich als Lösungsanbieter: Im Rahmen der GTC 2026 hat der IT-Konzern eine ganzheitliche Inferenzplattform vorgestellt, die insbesondere die Herausforderungen in Bezug auf Infrastruktur und Kosten adressieren soll. So bietet die Plattform eine Reihe von Software- und Hardware-Lösungen, die Unternehmen ermöglichen sollen, inferenzlastige AI-Anwendungen mit geringer Latenz, wirtschaftlich und skalierbar zu betreiben.
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