Der Wandel von Cloud-AI-Modellen hin zu persönlichen, autonomen AI-Modellen auf lokalen Systemen ist im vollen Gange. Als Reaktion hat NVIDIA auf der GTC 2026 nun die Lösung NemoClaw präsentiert: Diese erweitert OpenClaw, das Open-Source-Framework für die lokale Nutzung von AI-Agenten, um eine Reihe von Sicherheitsfunktionen – was Unternehmen den datenschutzkonformen Betrieb lokaler und hybrider AI-Infrastrukturen ermöglichen soll. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel. Außerdem lesen Sie, wie CANCOM Unternehmen bei der Implementierung unterstützen kann.
9. April 2026
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NemoClaw von NVIDIA soll als Betriebssystem‑Ebene für persönliche AI dienen – lokal, hybrid und sicher. Zusätzliche Code‑Zeilen schaffen dabei eine robuste Grundlage für den Einsatz in Unternehmen. (Bild: © Google DeepMind/pexels.com)
Mit dem Open Source-Framework OpenClaw lassen sich AI-Agenten lokal auf eigener Hardware betreiben. Auf der GTC 2026 hat NVIDIA mit NemoClaw eine auf OpenClaw basierende Lösung präsentiert, die das Framework um eine Reihe von Sicherheitsfunktionen erweitert. Damit sollen Unternehmen in die Lage versetzt werden, AI-Agenten lokal auszuführen und zu steuern – bei gleichzeitig hohem Security-Niveau.
CANCOM unterstützt Unternehmen bei Themen rund um die Umsetzung moderner AI-Infrastrukturen. Dazu gehört unter anderem die sichere Einbindung lokaler AI-Agenten in bestehende Geschäftsprozesse, etwa mittels NemoClaw. Weitere Informationen zu den CANCOM-Leistungen im NVIDIA-Umfeld finden Sie hier.
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In der aktuellen Phase der AI-Entwicklung verschiebt sich der Fokus von zentralisierten Cloud-Diensten zunehmend hin zu autonomen, persönlichen AI-Modellen, die direkt auf Endgeräten, im eigenen Rechenzentrum oder hybrid betrieben werden können.
Zahlreiche Entwicklungen zielen darauf ab, diese nächste Generation von lokalen AI-Systemen nicht nur leistungsfähiger, sondern auch sicherer, kontrollierbarer und datenschutzfreundlicher zu gestalten. Dabei entsteht eine neue Ebene der digitalen Infrastruktur – eine Art „Betriebssystem für persönliche AI“.
Ein Beispiel für solche Entwicklungen ist OpenClaw. Mit diesem Open-Source-Framework hat der Entwickler Peter Steinberger es geschafft, dass sich AI‑Agenten auf eigener Hardware betreiben lassen und auch für Unternehmen nutzbar werden. Die Agenten laufen lokal und können – je nach Konfiguration – über Messenger‑Dienste wie Telegram gesteuert werden. Dort sind sie in der Lage, wiederkehrende oder komplexe Aufgaben eigenständig auszuführen, etwa das Starten von Programmen oder die Verwaltung von Dateien, sofern entsprechende Systemrechte eingeräumt wurden. Der Hersteller NVIDIA hat OpenClaw nun mit der Lösung NemoClaw um Sicherheitsfunktionen erweitert.
So stellte NVIDIA auf der GTC am 16. März 2026 (CANCOM.info berichtete) NemoClaw vor – einen offenen Software-Stack, der darauf abzielt, OpenClaw-basierte autonome Agenten („Claws“) sicher und konsistent über verschiedene Umgebungen hinweg betreiben zu können: von der Cloud über On-Premises-Systeme bis hin zu Desktop-Systemen mit NVIDIA-Hardware wie DGX Spark und DGX-Station.
NemoClaw geht laut NVIDIA über die reine Bereitstellung von lokalen AI-Agenten hinaus, da es OpenClaw mit einer Laufzeit- und Sicherheitsumgebung (OpenShell) kombiniert. Diese bietet Richtlinien- und Datenschutzkontrollen sowie Sandbox-Isolation. Damit sorgt OpenShell dafür, dass jeder AI-Agent in einer isolierten Umgebung läuft und Richtlinien auf Infrastrukturebene durchgesetzt werden – so der Hersteller.
Das Ergebnis sei eine vollständige Infrastruktur, auf der Unternehmen AI-Agenten lokal ausführen und steuern können – bei gleichzeitig umfassender Sicherheit. Im Mittelpunkt stehe dabei nicht nur das Modell, sondern auch dessen zuverlässiger, policy-gesteuerter Betrieb im Systemkontext.
Dadurch verändert sich laut NVIDIA das Verständnis von „Sicherheit“: Sie wird nicht länger als einmaliger Setup-Schritt, sondern als fortlaufende Betriebsfunktion verstanden. Durch Privacy-Routing und Prozess-Isolation kann NVIDIA zufolge ein AI-Agent ständig aktiv sein, ohne Kompromisse beim Datenschutz einzugehen.
Die neue Plattform bringt mehrere technische Bausteine mit:
Mit der Einführung von AI-Infrastrukturen steigt der Bedarf von Unternehmen an Integration, Architekturberatung und einem sicheren Betrieb innerhalb bestehender IT-Landschaften deutlich. CANCOM unterstützt Unternehmen beim Aufbau und der Orchestrierung AI-fähiger Infrastrukturen – von der Auswahl geeigneter Hardware über hybride Cloud- und On-Premises-Architekturen bis hin zur sicheren Einbindung von lokalen AI-Agenten in bestehende Geschäftsprozesse, etwa mittels NemoClaw von NVIDIA.
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