So reich wären Sie heute, wenn Sie 2009 in Bitcoin investiert hätten

Der Bitcoin-Kurs jagt von Rekord zu Rekord. Medien wie die FAZ sprachen kürzlich von einem “entfesselten” Bitcoin. Tatsächlich hat der Kurs Mitte Februar 2021 einen neuen Höchststand erreicht. Aktuell liegt der Kurs bei knapp 50.000 US-Dollar. Damit hat die Kryptowährung seit der Gründung 2009 einen beispiellosen Aufstieg hingelegt.

24. Februar 2021

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Lesedauer: ca. 2 Min.

So reich wären Sie heute, wenn Sie 2009 in Bitcoin investiert hätten

Bild: © PIRO4D/pixabay.com

So hatte der Bitcoin damals noch keinen Wert, der in anderen Währungen beziffert werden konnte – Ende 2009 lag dieser bei gerade mal 0,08 US-Cent. Wegen der einsetzenden medialen Aufmerksamkeit änderte sich das im folgenden Jahr. Der Bitcoin erlebte eine deutliche Kurssteigerung. Dennoch war die auf dem Blockchain-Prinzip basierende Kryptowährung 2010 maximal 0,25 US-Dollar wert.

Wer sich also im Jahr 2010 für 40 Dollar 160 Bitcoins gekauft hätte, könnte sich aktuell (Stand: 24.02.2021) über ein Vermögen von fast 8 Millionen US-Dollar freuen.

Riesige Kursschwankungen an der Tagesordnung

Allerdings ist der Bitcoin zunehmend ein Spekulations- und Investmentobjekt – was unter anderem zu riesigen Kursschwankungen führt. Dies kann man aktuell deutlich erleben. Lag der Kurs Ende 2020 noch bei rund 20.000 US-Dollar, stieg dieser bis Mitte Februar 2021 um fast das Dreifache an – um dann innerhalb weniger Tage über 10.000 US-Dollar an Wert zu verlieren.

Wie das möglich ist, erklärt unter anderem ein Artikel der Wirtschaftswoche. Demnach liegen die derzeit stattfindenden Kursschwankungen vor allem an einer Person: Elon Musk. Als dieser ankündigte, dass Tesla rund 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin investiert habe, sei der Kurs enorm angestiegen. Am vergangenen Wochenende beschrieb Musk via Twitter den Bitcoin-Kurs dann als hoch. Prompt sei der Kurs gefallen.

Stimmen, die vor dem Bitcoin warnen und von einer riesigen Blase sprechen, gibt es schon länger. Bereits im Juli 2017 prognostizierte die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs, dass der Bitcoin tief fallen könnte – um anschließend auf ein Rekordhoch zu steigen. Das berichtete damals der “Business Insider”. Auch die Zeit legte aufgrund der Kursschwankungen möglichen Anlegern nahe, nur so viel in Bitcoins zu investieren, wie sie im Falle eines Totalverlusts auch verkraften können.

Bitcoin immer beliebter

Trotz der Risiken nimmt die Verbreitung und Beliebtheit des Bitcoin stetig zu. So ist Tesla inzwischen bei Weitem nicht das einzige börsennotierte Unternehmen, das mit der Kryptowährung zu tun hat – indem es beispielsweise in Bitcoins investiert oder die Zahlung darüber anbietet. Ein kürzlich veröffentlichter Artikel des Fachportals “finanzen.net” nennt weitere Beispiele – wie die US-amerikanische Bank Silvergate Capital, das kanadische Fintech-Unternehmen Mogo oder PayPal.

Mit dieser Entwicklung entfernt sich der Bitcoin jedoch immer weiter von der ursprünglichen Intention. So war die Digitalwährung zu Beginn eher als interessantes Gedankenexperiment gedacht: Als sogenanntes “Peer-to-Peer-Zahlungssystem” sollte eine Möglichkeit geschaffen werden, direkte Transaktionen von Computer zu Computer ohne eine zwischengeschaltete Institution wie eine Bank abzuwickeln.

Zu dieser Zeit konnte wahrscheinlich noch keiner ahnen, dass der Bitcoin-Kurs innerhalb eines Jahrzehnts von 0,25 auf 50.000 US-Dollar steigen wird.

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