28. Oktober 2021 | pArtikel drucken | kKommentieren
CANCOM Flex Infrastructure (CFI)

Die Vorteile der Cloud im lokalen Rechenzentrum

Im Zuge der Digitalisierung sehen sich Unternehmen zunehmend vor der Herausforderung, mit einer agilen und flexibel skalierbaren IT den Marktanforderungen gerecht zu werden. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen deshalb ihre IT Umgebung anpassen und modernisieren. Dies benötigt allerdings viel Zeit und Ressourcen – Abhilfe schafft hier die Cloud. Cloud Computing und Bereitstellungsmodelle aus der Cloud setzen sich immer mehr durch. Das ermöglicht unter anderem ein agiles Bezugs- und Abrechnungsmodell. Firmen können damit auf neue Anforderungen reagieren. Die neue CANCOM-Lösung „CANCOM Flex Infrastructure“ ermöglicht die Vorteile des Bezugsmodells Cloud im lokalen Rechenzentrum zu nutzen.

Den Zahlen von Bitkom Research und KPMG im veröffentlichten Cloud-Monitor 2021 zufolge nutzen inzwischen 82 Prozent der deutschen Unternehmen Rechenleistung aus der Cloud – im Vorjahr waren es „nur“ 76 Prozent. Über den Cloud-Einsatz diskutieren aktuell weitere 15 Prozent der Unternehmen oder haben ihn bereits fest geplant. Nur noch drei Prozent sagen, dass die Cloud auch weiterhin kein Thema für sie ist.

Die größten Herausforderungen für einen erfolgreichen Cloud-Einsatz sind laut IT Business und einer Umfrage von Avenade weltweit die durch aktuell verwendete Technologie auferlegten Beschränkungen. In Deutschland ist der Wert niedriger: Dort sahen die Befragten fehlende Kenntnisse und Erfahrungswerte als größte Hindernisse.

Trotz dieser Einschränkungen wird die Cloud zunehmend zum Alltag in Unternehmen. Wie aus der aktuellen IDC-Studie „Cloud-Infrastrukturen und Cloud-Architekturen in Deutschland 2021“ hervorgeht, nutzen 80 Prozent der Befragten verschiedene Cloud-Typen und 95 Prozent haben bereits eine Cloud-Strategie entwickelt. Klar dominierendes Modell ist hier die Hybrid Cloud, etwa mit Misch-Szenarien aus einer abgeschotteten Private Cloud mit dedizierten Ressourcen im Rechenzentrum eines Providers (Hosted Private Cloud) oder Anwendungen aus der Public Cloud.

Hybrid IT als neue Normalität

Viele Unternehmen wollen dennoch nicht auf das lokale Rechenzentrum verzichten, weil sie dort Sicherheit und Compliance am besten gewährleistet sehen. Daher geht der Trend hin zur Hybrid IT, sprich einer Mischung aus interner IT-Infrastruktur, Private und Public Cloud. Hybride Infrastrukturen setzen allerdings ein gutes Management voraus, damit Anwender unter anderem Services und Applikationen kombinieren können. Ähnlich äußert sich ein Beitrag des Fachportals „SearchDataCenter“. Demnach setzen viele Organisationen inzwischen auf eine Mischung aus On Premise- und Cloud-Infrastrukturen. Die Umsetzung solcher Hybrid IT Umgebungen sei jedoch mit einigen Herausforderungen verbunden. Unter anderem müssten sich Unternehmen die Frage stellen, wie sie ihre Rechenzentren so modernisieren können, dass diese auch neue Applikationen und Workloads abbilden. Der Artikel verweist dabei auf Jennifer Cooke, die sich beim Marktforschungsinstitut IDC intensiv mit dem Thema Data Center beschäftigt.

„Cloud-like Experience“ im lokalen Rechenzentrum

Genau hier knüpft CANCOM Flex Infrastructure (CFI) an. So ist die neue Lösung von CANCOM besonders darauf ausgerichtet, das lokale Data Center für künftige Workloads zu rüsten. Oberstes Ziel dabei: Firmen sollen On Premise von den gleichen Mehrwerten profitieren, die das Cloud Computing auszeichnen – also Agilität, Flexibilität und Skalierbarkeit. Der IT-Konzern spricht hier von einer „Cloud-like Experience“.

Wie CANCOM betont, haben Unternehmen dabei stets die volle Kontrolle über ihre Daten. Dies gewährleiste ein hohes Security- und Compliance-Niveau. Abgerundet werde die CFI-Lösung durch die Option, Cloud-Services über eine Vielzahl von Schnittstellen einzubinden.

Die wichtigsten Vorteile von CANCOM Flex Infrastructure im Überblick

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Was die CFI-Lösung auszeichnet, beschreibt Manuel Ohnacker (Director Competence Center Hybrid IT & Datacenter Architectures): „CANCOM Flex Infrastructure eliminiert technologische, betriebliche und finanzielle Risiken in der Planung, Beschaffung und Pflege von Hardware Infrastruktur-Ressourcen.“

Konkret haben Firmen mit der CFI-Lösung die Möglichkeit, neue Hardware-Ressourcen für das Data Center nach Bedarf zu buchen – etwa, um moderne Workloads adressieren zu können. Dies können Server-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen sein. Laut CANCOM ergeben sich durch die Lösung folgende zentrale Mehrwerte:

  • Schnelle Bereitstellung: Laut CANCOM wird Firmen die bedarfsgerechte initiale Hardware-Infrastruktur innerhalb kurzer Zeit bereitgestellt. Zusätzlich werden kostenneutrale Pufferkapazitäten vorgesehen, um kurzfristige Anforderungen direkt zu erfüllen.
  • Ganzheitlicher Service: Neben der Bereitstellung kümmert sich CANCOM um die Planung, Beschaffung und Pflege – wie Wartung, Instandhaltung und Aktualisierung der Hardware-Ressourcen. Dieser umfassende Service garantiere Unternehmen stets eine optimale Verfügbarkeit – und somit die heute notwendige Betriebssicherheit. Auch müssten vorhandene Applikationen nicht kostenintensiv für die Cloud angepasst werden. Daher empfiehlt Manuel Ohnacker den Unternehmen: „Konzentrieren Sie sich ruhig auf Ihr Business – den Rest machen wir.“
  • Hohe Skalierbarkeit und Agilität: Mit CANCOM Flex Infrastructure sei es möglich, neue notwendige Kapazitäten in kürzester Zeit in Unternehmen zu aktivieren. Zusammen mit den vorgehaltenen Pufferkapazitäten wird laut CANCOM auf diese Weise erreicht, dass es nie wieder zu einem Engpass kommt. So könne die IT-Abteilung jede Anforderung innerhalb von Minuten, statt Tagen oder Wochen, erfüllen. Die Folge: Plötzliche Veränderungen oder kurzfristige Anforderungen durch das Business ließen sich, ähnlich wie beim Cloud Computing, direkt adressieren. Das Wachstum der IT orientiere sich am Wachstum des Unternehmens.
  • Umfassende Datensicherheit und -kontrolle: „Unternehmen behalten jederzeit die vollständige Kontrolle und Entscheidungshoheit über ihre Daten“, betont Manuel Ohnacker. Dabei müssten sie nicht mit versteckten Kosten durch verschachtelte Services rechnen. Auch könnten sie flexibel entscheiden, wo ihre Daten gespeichert und verarbeitet werden sollen. Damit könnten Firmen ihre Daten umfassend schützen, selbst strenge Compliance-Richtlinien erfüllen und zudem ihre Kosten sicher und transparent planen.
  • Flexible Modelle: Wie CANCOM hervorhebt, basiert CFI auf einem Bedarfs- und nutzungsorientiertem Modell, das aktuell in den Varianten OnDemand Instance und Reserved Instance verfügbar ist. Die OnDemand Instance sei darauf ausgerichtet, Anforderungen mit mittleren Laufzeiten von etwa 12 Monaten zu adressieren – zum Beispiel, um temporäre Projekte oder Migrationen umzusetzen. Die Reserved Instance sei für langfristige Bedürfnisse gedacht und treffe einen sehr attraktiven Preispunkt. Für wiederkehrende Anfragen habe CANCOM die sogenannte Spot-Instance bereits in Vorbereitung. Diese würde sich durch sehr kurze Laufzeiten, zum Beispiel 3 Monate, auszeichnen. „Das bedeutet für den Kunden: Nach Auswahl der passenden Instance-Variante fallen Kosten lediglich für die vereinbarte Basisabnahme sowie darüber hinaus tatsächlich genutzte Kapazitäten an. Dies macht hohe Anfangsinvestitionen überflüssig, schont die Liquidität und schafft finanzielle Planungssicherheit – ohne Risiko oder versteckte Kosten“, so Manuel Ohnacker.

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Quelle Titelbild: © Dabarti/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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