Alexander Singer (Product Marketing Manager, Microsoft 365 for Education) im Interview

„Eine moderne Geräteverwaltung unterstützt stets dabei, die richtige Balance zwischen IT-Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit zu finden“

Schulen stehen zunehmend im Fokus von Cyberangriffen. Um sich erfolgreich zu wehren, gilt als wichtige Maßnahme, eine moderne Geräteverwaltung einzuführen. Welche Funktionen und Merkmale eine solche Geräteverwaltung aufweisen muss, verrät Alexander Singer (Product Marketing Manager, Microsoft 365 for Education) im Interview. Außerdem führt er aus, was die Lösung Microsoft Intune konkret auszeichnet.

30. Juni 2022

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Lesedauer: ca. 6 Min.

"Eine moderne Geräteverwaltung unterstützt stets dabei, die richtige Balance zwischen IT-Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit zu finden"

Bild: © Rido/stock.adobe.com

CANCOM.info: Sie haben von anderen Microsoft-Lösungen gesprochen, die sich mit Intune kombinieren lassen. Welche sind das zum Beispiel?

Alexander Singer: Ein Beispiel ist die Plattform Azure AD, die für die Verwaltung und den Schutz digitaler Identitäten zuständig ist. Auch Microsoft Defender für Endpunkt, Office 365 und Windows Autopilot für die einfache Gerätebereitstellung zählen dazu.

CANCOM.info: Wie können Schulen Intune erwerben?

Alexander Singer: Wir bieten für Schulen spezielle Bildungskonditionen an. Oftmals ist Intune aber bereits in bestehenden Lizenzverträgen kostenfrei enthalten. Ein separater Erwerb ist dann nicht mehr nötig. Sprechen Sie hierzu gerne mit Ihrem Vertragspartner oder mit CANCOM.

CANCOM.info: Intune ist ja nicht die einzige Lösung für die Geräteverwaltung am Markt. Wieso sollten sich Schulen für Intune entscheiden?

Alexander Singer: Microsoft Intune lebt von einer umfassenden, nativen Integration in unser Produktportfolio und bietet laut den Marktforscher:innen von Gartner führende Security-Funktionen. All diese Optionen stehen natürlich auch Schulen zur Verfügung. Da wir wissen, dass sich Schulen oft die Möglichkeit wünschen, häufig vorkommende Anforderungen rund um das Gerätemanagement möglichst einfach zu erfüllen, haben wir zudem ein Portal speziell für Schulen entwickelt – Microsoft Intune for Education. Dieses enthält nur diejenigen Einstellungen und Workflows, die Lehrkräfte zum Verwalten von iOS- und Windows-Schulgeräten benötigen. Unter anderem können sie sich das Inventar von Geräten, Nutzer:innen und Apps anzeigen lassen – und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Ebenfalls sind ein dedizierter Prüfungsmodus für Schulgeräte sowie die sogenannte „Set up School PC“-App enthalten: Als Alternative zu Windows Autopilot haben Administrator:innen damit die Möglichkeit, Geräte schnell und automatisiert auszurollen.

CANCOM.info: Sie haben mehrere Funktionen und Merkmale von Intune genannt. Welche dieser Funktionen schätzen Schulen in der Praxis besonders?

Alexander Singer: Zwei wesentliche Funktionen sind sowohl die Verwaltung verschiedener Betriebssysteme als auch das Zusammenspiel von Intune mit unserem Produktportfolio. Insbesondere Azure AD und Office 365 stehen hoch im Kurs. Außerdem schätzen Schulen sehr, dass sie mit Intune sogenannte Shared-PCs einsetzen können. Das bedeutet: Sowohl Schüler:innen als auch Lehrkräfte erhalten das Recht, sich an beliebigen mobilen Endgeräten in der Schule anzumelden und auf Apps und Daten zuzugreifen. Dabei werden am Ende der Nutzung alle persönlichen Daten vom Gerät entfernt.

CANCOM.info: Und welche Funktionen werden umgekehrt noch selten genutzt?

Alexander Singer: Dies sind in erster Linie Funktionen rund um das Management von Sicherheitseinstellungen. Hier gibt es noch viel Potenzial – egal ob es um den Einsatz der integrierten Webinhaltsfilterung, der Verhinderung von Datenverlusten oder weitergehende Compliance-Lösungen geht.

CANCOM.info: Nehmen wir an, eine Schule möchte Intune einführen. Wie kann Microsoft gemeinsam mit Partnern wie CANCOM hier unterstützen?

Alexander Singer: Als Microsoft setzen wir auf das Know-how unserer Partner vor Ort. Partner wie CANCOM bieten beispielsweise individuelle Beratungsleistungen an – und kümmern sich anschließend um die Implementierung und den Betrieb von Intune. Wichtig dabei ist, die Einführung von Intune nicht als Silo zu planen, sondern in ein „Großes Ganzes“ einzubetten. So müssen Schulen entsprechende Strukturen entwickeln, um ihre Digitalisierung langfristig erfolgreich zu gestalten. Dazu kann eben Intune, vor allem wegen dem Thema Sicherheit, einen wertvollen Beitrag leisten. Schließlich ist es entscheidend, dass die Schule auch im digitalen Zeitalter jederzeit ein sicherer Lernort ist.

Weitere Informationen zum Thema Geräteverwaltung mithilfe von Microsoft erfahren Sie hier.  

Hintergrund zum Experten

Alexander Singer

Product Marketing Manager, Microsoft 365 for Education

Als Product Marketing Manager für Microsoft 365 im Bildungsbereich unterstützt Alexander Singer Kund:innen und Institutionen dabei, das Thema Digitalisierung von Bildung und Schule zu definieren und umzusetzen. Zu seinen Hauptaufgaben zählt, die Anforderungen an den digitalen Schulbetrieb in technische und menschliche Möglichkeiten zu übersetzen.

In diesem Kontext steht er als studierter Bildungswissenschaftler an der Schnittstelle zwischen pädagogischen Anforderungen und zukunftsgerechter Ausstattung.

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