Mit Speicherlösungen die Datenflut bewältigen

Unternehmen erzeugen und speichern heute stetig wachsende, riesige Datenmengen. Das hat nicht nur Vorteile: Uneinheitliche Datenverwaltung und Speicherarchitekturen führen zu Datensilos und machen die Datensituation zunehmend unübersichtlich. Das erschwert es, aus der Informationsflut die relevanten Informationen herauszufiltern, sodass die Datenmassen mitunter überfordernd auf Beschäftigte und Entscheider wirken. Wie Unternehmen mit Speicherlösungen dem Datenchaos Herr werden können, lesen Sie hier.

 

4. August 2023

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Franziska Hild

Lesedauer: ca. 4 Min.

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Bild: © Siarhei/stock.adobe.com

Von Sensordaten aus Produktionsstätten über Logistikdaten, Video- und Bilddateien aus der Qualitätssicherung bis hin zu Lieferscheinen: Unternehmen verfügen über gigantische Mengen an Daten. Die Tendenz ist steigend: Laut einer aktuellen Umfrage erwarten deutsche Großunternehmen eine Verdopplung ihres Datenaufkommen in den nächsten zwei Jahren. Gleichzeitig gaben rund drei Viertel der Befragten (73 Prozent) an, dass sie bereits jetzt mit den zu verwaltenden Datenbeständen überfordert seien. 63 Prozent waren der Auffassung, dass ihre aktuelle IT-Infrastruktur künftige Anforderungen an das Datenmanagement nicht erfüllen könne.

Die Überforderung zeigt sich besonders bei der Entscheidungsfindung, wie eine weitere Befragung zeigt: 85 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass die Datenflut Entscheidungen komplizierter mache. 71 Prozent der befragten Entscheider räumten sogar ein, aufgrund der schieren Datenmenge und mangelndem Vertrauen in die Aussagekraft der Daten überhaupt keine Entscheidung gefällt zu haben. 90 Prozent sahen eine Beschränkung des Unternehmenserfolgs durch die wachsende Zahl von Datenquellen.

Wie Datensilos Geschäftsbetrieb und Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen

Ein Hindernis für eine sinnvolle Nutzung und Verwaltung der Datenmasse sind Datensilos. Diese Dateninseln entstehen durch den uneinheitlichen Gebrauch verschiedener Datenformate, Datenbanken, Dateiserver, Systeme und Speicherarten in verschiedenen Bereichen von Unternehmen.

Die Folge der inkonsistenten Datenverwaltung: Daten sind häufig unbekannt, unauffindbar oder nicht vertrauenswürdig. Das bremst Geschäftsprozesse und verhindert Wettbewerbsvorteile durch Daten Insights. Zudem birgt das Datenchaos ein Sicherheitsrisiko: 74 Prozent der Teilnehmer aus der erstgenannten Umfrage haben Sorge, dass Datenschutzverletzungen nicht rechtzeitig erkannt werden, 66 Prozent befürchten, dass die Datenwiederherstellung nach Ransomware-Angriffen nicht gewährleistet ist.

So schaffen Speicherlösungen Ordnung im Datenchaos

Das Thema Datenmanagement dürfte also in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Die Vorteile einer integrierten Datenmanagementstrategie liegen auf der Hand: Ein verbesserter Datenzugriff, eine konsistente Datenqualität, Kosteneinsparungen und eine verbesserte Datensicherheit. Ein wichtiger Ansatzpunkt dafür ist der Ort, an dem Daten aufbewahrt werden: Der Speicher. Speicherlösungen bilden daher einen essenziellen Bestandteil jeder Datenstrategie.

Eine neue Lösung in diesem Berreich hat HPE dieses Jahr vorgestellt:  HPE GreenLake for Block Storage – powered by HPE Alletra Storage MP (im Folgenden “HPE Alletra MP”) – die Abkürzung steht für Multiprotokoll-Speicher, da die Hardwareplattform in der Lage ist, sowohl Block- als auch Dateispeicher anzubieten. Das kann laut Hersteller helfen, Datensilos zu beseitigen, Kosten und Komplexität zu reduzieren und die Leistung zu verbessern. HPE Alletra MP biete eine vereinheitlichte und intuitive Hybrid Cloud-Plattform, so HPE. Diese ermögliche die Bereitstellung, Verwaltung und Orchestrierung von Daten- und Speicher-Services an einem Ort – unabhängig von den jeweiligen Workloads und dem verwendeten Speicherprotokoll. Dadurch können Firmen verschiedene Datenarten zentral speichern, verwalten und schützen, so der Hersteller.

Video: © CANCOM/vimeo.com

So funktioniert die Speicherlösung HPE Alletra MP

HPE Alletra Storage MP ist eine modulare Speicherlösung – das bedeutet, dass sie auf einer proprietären, modular aufgebauten Hardware-Basis fußt. Standardisierte, zusammensetzbare Bausteine für Rechenleistung, Speicherkapazität und Netzwerk-Switches können für verschiedene Software-definierte Storage-Arten und Anwendungsfälle konfiguriert werden. Dank der Multiprotokoll-Eigenschaft lassen sich nicht nur verschiedene Speicherarten auf einer Hardware nutzen, sondern auch unabhängig erweitern. Das ermöglicht Flexibilität und hohe Leistung sowohl bei Block- als auch bei Dateispeicheranforderungen.

Beziehbar ist die neue HPE Speicherlösung als Kauf oder über die As-a-Service-Plattform HPE GreenLake Central. Neu ist, dass es mit HPE Alletra MP über HPE GreenLake nun auch einen eigenständigen Service für File-Storage gibt – also den hierarchischen Dateispeicher in Ordnersystemen. Bislang war dies nur für Block Storage gegeben, bei dem Datenpakete in sogenannten Blöcken zusammengefasst und dadurch leichter zugänglich sind.

Zeitgleich mit der Einführung von HPE Alletra MP hat der Hersteller seine Datei- und Blockspeicherangebote über HPE GreenLake erweitert: Die File Storage-Dienste bieten nun einen Scale-Out-Service zur Beschleunigung der Verarbeitung datenintensiver Workloads, HPE GreenLake for Block Storage wird erweitert und bietet eine für geschäftskritischen Speicher angemessene Verfügbarkeit, Leistung und Skalierbarkeit. Laut HPE ist der neue Block-Service der branchenweit erste disaggregierte, skalierbare Blockspeicher mit einer 100-prozentigen Datenverfügbarkeitsgarantie. Sowohl Block- als auch File-Services sind über HPE Alletra MP nutzbar.

Das bietet HPE Alletra MP

Zusammengefasst lassen sich über die flexible Architektur von HPE Alletra MP folgende Datenmanagementdienste nutzen:

  1. File Storage Data Services bieten eine skalierbare, firmenweit einsetzbare Leistung für datenintensive Workloads.
  2. Block Storage Data Services bieten eine leistungsstarke Speicherlösung für geschäftskritische Anwendungen zu einem vergleichsweise kostengünstigen Preis.
  3. Disaster Recovery Data Services sorgen für durchgängigen Datenschutz und reduzieren Datenverluste und Ausfallzeiten durch kontinuierliche Sicherung in der globalen, skalierbaren Software-as-a-Service-Plattform von HPE mit flexibler Abrechnung.
  4. Backup Recovery Data Services schützen vor Datenverlust lokal und in der Cloud mit einheitlichem Management und einem einzigen Datenkatalog für Private und Public Cloud-Workloads. Dies ermöglicht laut HPE eine einfache Wiederherstellung.

Fazit

Dank der flexiblen Architektur und dem modularen Aufbau kann HPE Alletra für Unternehmen eine Chance sein, ihr Datenmanagement zu verbessern und zukunftsfähig zu machen. Besonders von Vorteil dürften folgende Aspekte sein:

 

Erstens erhalten sie durch die Nutzung über HPE GreenLake eine intuitive Cloud-Erfahrung, mit der sie verschiedene Arten von Daten einfach und effizient speichern, verwalten und sichern können.

Zweitens lässt sich die Speicherinfrastruktur flexibel und kosteneffizient erweitern, sodass sie mit künftigem Datenwachstum Schritt hält.

Drittens bieten die Datenmanagementdienste hybriden Schutz, mit dem sich Daten in der Hybrid Cloud schützen und wiederherstellen lassen.

Viertens verfügen Unternehmen mit HPE Alletra MP über eine zentrale Datenplattform, auf der sie alle ihre Datenarten speichern, verwalten und schützen können und so von verbessertem Datenzugriff und einer höheren Datenqualität profitieren.

 

Sie möchten mehr über HPE Alletra MP erfahren und wie Sie die Speicherlösung für ein besseres Datenmanagement in Ihrem Unternehmen nutzen können? Die Experten von CANCOM beraten Sie gerne zu dieser und weiteren Lösungen von HPE. Kontaktieren Sie uns gerne unter ed.mo1718924901cnac@1718924901CDM.e1718924901garfn1718924901A1718924901.

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