20. November 2019 | pArtikel drucken | kKommentieren

Darum gestalten Curved Monitore die Büroarbeit effizienter

Curved-Monitore werden zunehmend im Büro eingesetzt. Tatsächlich bieten die gewölbten Bildschirme entscheidende Mehrwerte für Unternehmen. So gestalten sie die Büroarbeit für Geschäftsführer wie Beschäftigte nicht nur deutlich angenehmer sondern steigern auch ihre Effizienz.

Sie sitzen im Büro täglich viele Stunden an Ihrem Rechner? Dann wissen Sie, wie es sich anfühlt, wenn Sie den ganzen Tag auf einen Bildschirm schauen. Müde Augen, starrer Nacken und sinkende Konzentrationsfähigkeit sind unmittelbare Folgen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Multitasking trotz moderner, hochauflösender Bildschirme alles andere als leicht ist. Denn wer mehr als zwei Dokumente gleichzeitig am Bildschirm öffnen möchte, kann jeweils nur einen kleinen Ausschnitt betrachten – oder benötigt einen zweiten Monitor.

Ein Curved Monitor kann die Lösung sein. Die gewölbten Bildschirme kommen immer häufiger im Büro zum Einsatz. Hersteller wie Samsung versprechen, den Arbeitsalltag damit erheblich zu vereinfachen und produktiver zu gestalten. CANCOM.info nennt Ihnen drei Gründe, warum das Curved Design auch Ihre tägliche Büroarbeit angenehmer gestaltet.

1. Völlig neues Seherlebnis

Die gebogene Form der Curved Bildschirme hat einen entscheidenden Vorteil: Sie verringert auch im peripheren Sichtfeld den Abstand zum Auge. Der von Ärzten empfohlene Abstand von 50 bis 80 cm zum Bildschirm wird somit am Rand eingehalten, der Bildeindruck wird wesentlich tiefer und räumlicher. Für den Nutzer bedeutet das im Klartext: Sein Sichtfeld wird deutlich erweitert. Durch die Wölbung können Nutzer selbst Dateien am Bildschirmrand deutlich wahrnehmen. Sogar bei identischer Bildschirmdiagonale bietet ein gebogener Monitor deshalb mehr Anzeigefläche als herkömmliche Monitore.

Hinzu kommt, dass die Wölbung der Form des menschlichen Auges nachempfunden ist. Dadurch fällt stundenlanges Arbeiten am Bildschirm wesentlich leichter. So fokussieren die Augen weniger oft nach und ermüden langsamer. Der Nutzer empfindet die Bildschirmbetrachtung als angenehmer. Gerade bei großen Bildschirmen wird dieser Effekt besonders deutlich. Eine Studie der Harvard Medical School hat ergeben, dass auf flachen Monitoren viermal so verschwommen gesehen wird als auf Curved Monitoren.

Besonders überzeugen kann das gebogene Display indes bei der Arbeit mit Excel-Tabellen. Durch das erweiterte Sichtfeld können Mitarbeiter nämlich die komplette Datei betrachten – ohne ständig scrollen zu müssen.

2. Gesteigerte Effizienz

Bild: Samsung

Keine verschiedenen Monitore vernetzen, kein Kabelsalat – ein Curved Display kann problemlos zwei Standard-Displays ersetzen. (Bild: © Samsung)

Wie bereits erwähnt, schafft der gewölbte Bildschirm ein breiteres Sichtfeld. Dank der Krümmung ist die Sichtschärfe auch an den Bildschirmrändern höher – eine größere Arbeitsfläche entsteht.

Um diesen Effekt nochmals zu verstärken, kommen die Curved Monitore mit einem neuen Seitenverhältnis daher: Die gekrümmten Exemplare verfügen im sogenannten Ultra WQHD-Format über satte 3340 mal 1440 Pixel. Die hohe Auflösung und das 21:9 Panorama-Format erlauben es dem Nutzer, mehrere Dokumente parallel zu betrachten oder in Bildbearbeitungssoftware zu arbeiten, ohne dass ein zweiter Bildschirm notwendig wird. Alle Bildschirme werden nahtlos in einem Display vereint. Das begünstigt effizientes Multitasking.

3. Komfortabler Arbeitsplatz

Viele Curved Monitore sind zudem höhenverstellbar, um individuelle Anpassungen zu ermöglichen. Was noch wichtiger ist: Die Wölbung selbst sorgt für zusätzliche Bequemlichkeit am Arbeitsplatz. Denn dadurch ist auch im extra breiten Format der Rand des Monitors ohne ständige Kopfbewegung einsehbar. So kommt es deutlich seltener zu Hals- und Rückenschmerzen.

Ein flacher Bildschirm mit der gleichen Diagonale wie ein Ultra WQHD Curved Monitor hätte hingegen zur Folge, dass die Ränder und Ecken nicht mehr einsehbar wären. Man müsste den Kopf ständig drehen und strecken oder unnatürlich weit vom Bildschirm wegrücken.

Außerdem ist die Blickwinkelstabilität bei Curved Monitoren sehr hoch. Der Betrachter nimmt das Bild unverzerrt wahr – selbst wenn er nicht frontal vor dem Bildschirm sitzt. Ein Wechsel der Sitzposition ist damit problemlos möglich.

Quelle Titelbild: © Samsung

Hier schreibt Carla Bösl für Sie

Mehr Artikel vom Autor

Lesen Sie weiter auf CANCOM.info