26. März 2021 | pArtikel drucken | kKommentieren

Online-Event von CANCOM: Über die Einführung und den Betrieb von SAP HANA

Gerade im Bereich Geschäftsprozesse sind SAP-Lösungen in deutschen Unternehmen weit verbreitet. Für eine hohe Produktivität müssen alle SAP-Lösungen im Betrieb durchgängig verfügbar sein und performant laufen. Dies sicherzustellen, ist allerdings eine große Herausforderung für Unternehmen – besonders in den nächsten Jahren. So müssen viele Firmen dafür auf die SAP HANA-Datenbank migrieren. Das CANCOM-Event „Hybrid SAP HANA: Das Beste aus On-Premise und Cloud vereinen“ rückt das Thema SAP HANA in den Fokus.

Es steht ein großer Umbruch für SAP-Anwender an: Im Jahr 2027 wird SAP den Support für die Applikation SAP ECC 6 und somit für alle Datenbanken anderer Hersteller einstellen. Somit wird es anschließend nur noch eine unterstützte Datenbank geben – SAP HANA. Die Folge: SAP-Anwendungen werden ab diesem Zeitpunkt ausschließlich mit dem ERP-System S/4HANA, das nur auf der SAP HANA-Datenbank verfügbar ist, sicher funktionieren.

Dass an einer Migration auf SAP HANA kein Weg mehr vorbeiführen wird, hebt unter anderem ein Artikel des Fachportals „Cloudmag“ hervor. Wie es weiter heißt, bietet SAP HANA wichtige Vorteile wie potenziell neue Funktionen und verbesserte Leistung.

Das von CANCOM organisierte Online-Event „Hybrid SAP HANA: Das Beste aus On-Premise und Cloud vereinen“ beleuchtet das Thema SAP HANA in sechs Vorträgen explizit – anhand unterschiedlicher Hersteller und Lösungen. Ein Fokus liegt dabei auf der Integration von SAP HANA in hybride IT-Umgebungen. Welche Themen die Vorträge konkret behandeln, zeigt die Redaktion von CANCOM.info im Überblick.

1. Leistungen von CANCOM im SAP-Umfeld

SAP-Lösungen wie SAP HANA sind stark im Kommen – besonders in hybriden IT-Umgebungen. Das betont Christoph Schmidt (SAP Solutions Manager bei CANCOM) im digitalen Event. Denn trotz der zunehmenden Bedeutung von Cloud Computing würden Unternehmen ausgewählte SAP-Anwendungen auch künftig On Premise betreiben.

Damit die Einführung von SAP-Lösungen gelingt, leiste CANCOM umfassende Unterstützung. Konkret würden die Leistungen des IT-Konzerns von der Beratung, der Integration bis zum Betrieb reichen.

„Anzumerken ist in dem Zusammenhang, dass die ebenfalls notwendige Umstellung von Geschäftsprozessen von ausgewählten Beratungspartnern umgesetzt wird. Somit arbeiten Beratungspartner und CANCOM bei den Themen Applikation und Infrastruktur Hand in Hand zusammen“, so Christoph Schmidt.

2. Server- und Storage-Lösungen von HPE für den Bereich SAP HANA

In der Praxis kommt es häufig vor, dass leistungsintensive Workloads auf der SAP HANA-Datenbank abgebildet werden müssen. Um hier die Performance sicherzustellen, benötigen Firmen vor allem moderne Server. Wie Franziska Neumann (SAP und MCS Competence Center bei HPE) in ihrem Vortrag beschreibt, bietet HPE dafür die passenden Lösungen.

Dazu zählten unter anderem HPE ProLiant DL560 und HPE Superdome Flex: Basierend auf den Mikroarchitekturen Intel Cascade Lake bzw. Intel Cooper Lake seien diese innerhalb eines Systems hochskalierbar (Scale Up-Konfiguration) – und würden sich damit ideal für transaktionale Workloads eignen. Solche Workloads treten etwa bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen auf.

Daneben erwähnt Franziska Neumann auch Speicher-Lösungen von HPE, die ihr zufolge optimal auf das SAP HANA-Umfeld abgestimmt sind. Dazu zähle beispielsweise das Storage-System HPE Primera.

3. Datensicherung und -wiederherstellung mit NetApp

Gerade bei geschäftskritischen SAP HANA-Daten müssen Unternehmen in der Lage sein, diese Daten zu sichern und wiederherzustellen – und zwar in kurzer Zeit. Laut Michael Schlosser (SAP Senior Solutions Architect, NetApp) hat NetApp entsprechende Lösungen, wie die NetApp ONTAP Datenmanagement-Software, im Portfolio. Diese ließen sich optimal in SAP-Umgebungen einsetzen.

Ein besonderes Augenmerk legt Michael Schlosser im Online-Event auf die Snapshot-basierte Datensicherung. Damit könnten Firmen Vorgänge wie Backup oder Disaster Recovery, zum Beispiel für ein SAP HANA-Datenbanksystem, deutlich beschleunigen. Anwenden ließen sich die NetApp-Lösungen sowohl On Premise als auch in der Cloud.

4. SAP-Anwendungen in der Public Cloud mit Microsoft Azure

Wer SAP-Applikationen wie SAP HANA in der Public Cloud betreiben möchte, hat die Wahl zwischen mehreren Anbietern. Einer der wichtigsten Anbieter im SAP-Umfeld ist Microsoft mit Microsoft Azure. In seinem Vortrag führt John Lavalée (Channel Manager, SAP on Azure bei Microsoft) aus, was die Public Cloud-Lösung von Microsoft hier auszeichnet.

Beispielsweise hätten Unternehmen mit Microsoft Azure die Möglichkeit, Bereiche abzudecken, die gerade im SAP-Umfeld relevant sind – wie IoT & Analytics. Basierend auf Intel-Technologie, die auf SAP-Workloads abgestimmt und zertifiziert sei, ermögliche Azure zudem die Umsetzung verschiedener Use Cases in SAP-Umgebungen. Dazu würden etwa Infrastructure as a Service, Disaster Recovery as a Service oder Sandbox as a Service zählen. Bei letzterem könnten Firmen – zum Beispiel mithilfe von CANCOM – eine über Azure abgebildete Testumgebung für SAP-Anwendungen erstellen.

Wie John Lavalée betont, müssen Betriebe allerdings nicht jede Applikation und jeden Workload in der Cloud ausführen. Das lokale Rechenzentrum spiele nach wie vor eine wichtige Rolle.

5. Datenmanagement und -sicherung mit Cohesity

Nach wie vor speichern viele Unternehmen ihre Daten, die von SAP- und anderen Anwendungen generiert werden, auf unterschiedliche Weise sowie auf verschiedenen Systemen. Deswegen und aufgrund des enormen Datenwachstums entstehen immer mehr Datensilos, die eine Fragmentierung der Daten begünstigen. Die Folge: Das Handling wird teuer und ineffizient und die erforderliche Transparenz lässt sich nicht gewährleisten. In der Konsequenz steigt nicht nur die Komplexität im Betrieb und im Management der Daten sondern auch das Risiko, keinen wirklichen Nutzen für das eigene Geschäft zu erreichen.

Wie Kai Schiffer (Solution Sales Specialist, CANCOM) im digitalen Event hervorhebt, ist die Datenplattform von Cohesity darauf ausgerichtet, genau solche Datensilos zu verhindern. Mit der modernen und intelligenten Lösung von Cohesity ließen sich Daten auf einer Datenplattform konsolidieren, analysieren und zentral verwalten. Laut Kai Schiffer kommt hinzu, dass die Plattform umfassende Backup-Funktionen enthält. So könnten Unternehmen etwa Backups für SAP HANA-Daten erstellen – sowohl On Premise als auch in der Cloud.

Bei der Einführung der Datenplattform von Cohesity unterstütze CANCOM ganzheitlich.

6. Bedarfsgerechter Bezug von SAP-Systemen mit CANCOM Flex Infrastructure

Anstatt die IT traditionell zu kaufen, entscheiden sich immer mehr Unternehmen dafür, die IT bedarfsgerecht zu konsumieren. Der große Vorteil: Firmen müssen nur für diejenigen IT-Ressourcen bezahlen, die sie tatsächlich nutzen. Dies ermöglicht unter anderem signifikante Kosteneinsparungen.

Wie Andreas Zorle (Solution Sales Architect Consumption & Services bei CANCOM) in seinem Vortrag beschreibt, bietet die Lösung CANCOM Flex Infrastructure (CFI) – die die Mehrwerte der Cloud wie Flexibilität und Skalierbarkeit mit der Sicherheit des lokalen Rechenzentrums kombiniert –  genau diesen Vorteil. So basiere CFI auf einem bedarfs- und nutzungsorientierten Modell – das sich etwa auf jede SAP-Anwendung wie SAP HANA anwenden lasse.

Fazit

Das digitale Event „Hybrid SAP HANA: Das Beste aus On-Premise und Cloud vereinen“ zeigt: Die erfolgreiche Einführung inklusive Betrieb von SAP HANA findet heute überwiegend in hybriden IT-Umgebungen statt – und birgt zahlreiche Herausforderungen und Facetten. Zum Beispiel müssten Firmen ein besonderes Augenmerk auf die Sicherung, Wiederherstellung und Verwaltung der SAP HANA-Daten legen. Um Firmen dabei zu unterstützen, sämtliche Hürden zu meistern, bieten IT-Konzerne wie CANCOM, HPE, NetApp, Intel, Microsoft oder Cohesity wertvolle Unterstützung.

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Quelle Titelbild: © Golden Sikorka/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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