25. Oktober 2021 | pArtikel drucken | kKommentieren

Mit Network as a Service den Weg aus der Krise finden

Bei CANCOM Network as a Service (aaS) werden alle aktiven Komponenten im lokalen Netz vom Provider gestellt. Statt Switches oder WLAN Access Points selbst beschaffen zu müssen, zahlen Anwender nur für die tatsächliche Nutzung. Auch das zentrale Management durch CANCOM ist besonders effizient. Unter dem Strich werden die Kosten so nachhaltig flexibilisiert: OpEx statt CapEx für das lokale Netz – besonders wichtig in der aktuellen Wirtschaftskrise.  

Ein Gastbeitrag von Klaus Göbbel

Ein Beispiel macht Schule: Schon seit Jahren nutzen Unternehmen – und auch private User – Software vermehrt nach dem As-a-Service-Konzept. Früher musste in teure Lizenzen und Hardware investiert werden, die hohe Fixkosten verursachten. Das galt unabhängig davon, wie stark das Produkt dann tatsächlich genutzt wurde.

Bei Software as a Service (SaaS) wird die Software hingegen zur Dienstleistung, die der User genau nach seinem Bedarf verwendet – und auch nur für diese Nutzung bezahlt. Fixkosten fallen nicht mehr an, weil der Betrieb in der Cloud erfolgt und so die Notwendigkeit für eine teure eigene IT-Infrastruktur entfällt. Fixe permanente Aufwendungen werden ersetzt von flexiblen Ausgaben auf Basis der tatsächlichen Nutzung.

Neben SaaS setzen IT-Abteilungen und Entwickler aber längst auch bei Rechenleistung oder Storage auf das As-a-Service-Modell: Mit Infrastructure as a Service (IaaS) beziehen sie solche Ressourcen genau nach Bedarf von den Hyperscalern und flexibilisieren damit die Kosten der IT-Infrastruktur.

XaaS für das lokale Netzwerk

Mit dem zentralen Management von Network as a Service (aaS) über die Cloud wird beim Netzwerk ebenfalls ein wichtiger Schritt in Richtung Kostenflexibilisierung gegangen. Denn auch für das Netzwerkmanagement werden in der Regel IT-Ressourcen benötigt, die fixe Kosten verursachen – schlimmstenfalls, weil es sich um das lokale Netz handelt, an jedem Standort. Und natürlich müsste sowohl für das LAN als auch für das WLAN in die Tasche gegriffen werden.

Im Gegensatz dazu lassen sich mit Network aaS nun zentral in der Cloud zum Beispiel sichere Zugriffsrichtlinien festlegen oder Konfigurations- und Wartungsarbeiten durchführen. Besonders hoch ist der Effizienzgewinn naturgemäß bei Unternehmen mit vielen Standorten wie Hotels, Lebensmittel-Einzelhandel, Banken, Kliniken, Versicherungen oder Schulen. Und das zentrale Management-Tool in der Cloud mit den nötigen Informationen zu den Einstellungen kann natürlich zentral besser geschützt werden. Höhere Sicherheit ist also die Folge.

Solange der Anwender allerdings weiterhin Switches und andere Hardware selbst anschaffen muss, die lediglich zentral in der Cloud verwaltet werden, beschränkt sich das Network aaS-Modell eben leider auf das Netzwerk-Management.

CANCOM Network aaS macht das Netz zum Service

Echtes „Network as a Service”, bei dem der Anwender das Netz nach dem Vorbild von SaaS und IaaS wie eine Dienstleistung nutzen kann, setzt einen Full Service voraus. Das heißt, der Provider stellt dem Anwender die aktiven Komponenten zur Verfügung, sodass keine Fixkosten mehr für anzuschaffende, eigene Hardware entstehen. Denn in der Praxis halten viele IT-Abteilungen notgedrungen ein regelrechtes Lager vor, um bei einem Ausfall Switches oder Router direkt ersetzen zu können – mit anschließender, zumeist manueller Konfiguration.

CANCOM Network aaS macht nun Schluss mit solch vermeidbarer Kapitalbindung: Alle aktiven Komponenten im lokalen Netzwerk – wie Switches oder WLAN Access Points – stellt CANCOM dem Anwender zur Verfügung. Bei einem Ausfall wird kurzfristig mithilfe bewährter Support-Prozesse Ersatz gestellt. Und dank zentralem Netzwerkmanagement in der CANCOM Network Cloud – einem Hochsicherheits-Datacenter in Deutschland oder in der EU, das unter anderem auf der Technologie von HPE Aruba basiert – ist die Konfiguration weitgehend automatisiert.

Unter dem Strich handelt es sich bei CANCOM Network aaS tatsächlich um eine Dienstleistung, für die der Anwender genau nach Nutzung zahlt. Die Berechnung erfolgt anhand der Art und Zahl der bereitgestellten Hardware und der von ihm selbst gewählten, ergänzenden Funktionalitäten. Auswirkungen auf die Kosten hat auch der Service Level, der ausgewählt wurde.

IT-Kosten-Spagat für Anwender

Gerade in der aktuellen Wirtschaftslage erscheint XaaS für manche Anwender als der goldene Weg. Denn einerseits schrumpfen in vielen Unternehmen angesichts niedrigerer Umsätze auch die IT-Budgets. Andererseits wachsen aber gleichzeitig die Anforderungen der Business-Nutzer massiv: Um aus der Talsohle herauszufinden, verlangen sie von der IT-Abteilung eine hochmoderne, skalierbare und leistungsfähige Informationstechnik. Sie soll die Business-User spürbar unterstützen und ihnen im günstigsten Fall sogar Wettbewerbsvorteile verschaffen – weil sich zum Beispiel Aufträge schneller bearbeiten lassen als von Konkurrenzunternehmen.

Gerade Unternehmen, die wegen Corona oder aufgrund des anhaltenden Chipmangels in einer aktuellen Umsatzkrise stecken, können keine umfangreichen Investitionen in hochmoderne, eigene IT-Systeme tätigen – obwohl sie dies bitter benötigen würden, um den Weg aus dem wirtschaftlichen Jammertal wieder herauszufinden.

Das Konzept, nach dem Vorbild von SaaS und IaaS die gesamte IT als Dienstleistung nutzen zu können – wie CANCOM es derzeit umsetzt – trifft damit den Nerv der Zeit. Das gilt insbesondere für CANCOM Network aaS.

Mehr Informationen zu CANCOM Network aaS finden Sie hier.

Hintergrund zum Experten

Klaus Göbbel ist Product Marketing Manager bei CANCOM. Er blickt zurück auf eine über zwanzigjährige Erfahrung im IT-Markt – als IT-Fachjournalist, PR Manager und Marketing Manager bei verschiedenen Medien und führenden Anbietern. Als thematische Schwerpunkte sieht er u. a. ERP, SAP und IT-Services bzw. Managed Services an.

Informationstechnik ist dabei für Klaus Göbbel kein Selbstzweck, sondern im Mittelpunkt steht für ihn immer die Frage, welchen konkreten Business-Nutzen Anwender damit erzielen. Bereits seit knapp 15 Jahren vermarktet Klaus Göbbel Cloud-, Software-as-a-Service-, EDI- und Network-Services-Angebote für B2B-Anwender, die heute im CANCOM XaaS/Managed-Services-Portfolio zu finden sind.

Quelle Titelbild: © alphaspirit/stock.adobe.com

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