Mehr Sicherheit, Leistung und Effizienz für VMware-Umgebungen

Unternehmen weltweit stehen angesichts der fortschreitenden Digitalisierung und zunehmender Cyberangriffe vor der Aufgabe, ihre virtualisierten Infrastrukturen zugleich sicher, schnell und effizient zu betreiben. VMware prägt diesen Markt – und mit der Kombination aus Intel Xeon 6 und Dell PowerEdge kommt neuer Schub ins Rechenzentrum. Wie diese Plattform Unternehmen dabei helfen kann, Kosten zu senken und gleichzeitig Sicherheit und Performance zu steigern, erfahren Sie im Artikel.

29. September 2025

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Lesedauer: ca. 4 Min.

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Bild: © CANCOM

Unternehmen setzen zunehmend auf virtualisierte Infrastrukturen: Diese bilden das Fundament moderner Private Cloud-Umgebungen und bündeln zentrale Anwendungen, die für den Geschäftsbetrieb unverzichtbar sind. Dass die Virtualisierung für Firmen immer wichtiger wird, zeigt auch das starke Wachstum im Virtualisierungsmarkt (CANCOM.info berichtete). Eine dominierende Position in diesem Markt nimmt VMware (seit der Übernahme durch Broadcom offiziell als „VMware by Broadcom“ bezeichnet) ein.

Mit dem Tempo der digitalen Transformation stehen IT-Abteilungen jedoch mehr denn je unter Druck, ihre IT-Systeme wie VMware-Umgebungen leistungsfähig, effizient und sicher zu betreiben. Das geht unter anderem aus dem aktuellen Jahresbericht des BSI hervor. Demnach entstehen durch die fortschreitende Digitalisierung kontinuierlich neue internetbasierte Anwendungen und Systeme – und damit potenzielle Einstiegspunkte für Cyberangriffe. Die größte Bedrohung gehe dabei von Ransomware-Angriffen aus.

Um die VMware-Umgebungen nun umfassend zu schützen und performant zu betreiben, müssen Unternehmen verschiedene Aspekte beachten. Dazu zählt vor allem die Wahl der Hardwarebasis – gerade, nachdem VMware by Broadcom auf Subscriptions und VMware Cloud Foundation (VCF) umgestellt hat.

Leistungsstarke Hardwarebasis für VMware-Umgebungen

Die Kombination aus Intel Xeon 6 Prozessoren und Dell PowerEdge-Servern soll Unternehmen ermöglichen, eine sichere und performante Hardwarebasis für VMware-Umgebungen aufzubauen.

Die Prozessorfamilie von Intel vereint zwei CPU-Linien, die unterschiedliche Workloads optimal unterstützen:

  • Granite Rapids (P-Cores) sind auf maximale Leistung für latenzkritische Anwendungen und klassische Virtualisierung ausgelegt.
  • Sierra Forest (E-Cores) setzen auf hohe Kernanzahl und Energieeffizienz, ideal für Scale-out-Workloads und Microservices.

In Kombination mit den Dell PowerEdge-Servern entsteht so laut den Herstellern eine Plattform, die speziell auf die Anforderungen von VMware vSphere und VMware Cloud Foundation (VCF) abgestimmt ist. Ergänzt durch moderne Management-Tools wie iDRAC10 und OpenManage können IT-Abteilungen demnach auch große VMware-Umgebungen sicher und effizient steuern, automatisieren und zugleich für künftige Anforderungen skalieren – um so eine durchgängig hohe Performance zu erzielen.

Die Mehrwerte in der Übersicht

Zu den zentralen Vorteilen der Kombination aus Intel Xeon 6 Prozessoren und Dell PowerEdge-Servern zählen den Herstellern zufolge:

  • Security-by-Design mit Confidential Computing: Dank Intel Trust Domain Extensions (TDX 2.0) lassen sich vertrauliche virtuelle Maschinen hardwarebasiert isolieren – inklusive erweitertem Schutz auf PCIe-Ebene. Dies ist besonders relevant für VCF, da mandantenfähige Cloud-Umgebungen unterstützt werden. Konkret werden Daten und Mandanten sauber voneinander getrennt, was für eine erhöhte Sicherheit sorgt. Dies spielt vor allem in regulierten Branchen wie Finanzwesen, Gesundheit oder der öffentlichen Verwaltung eine entscheidende Rolle. 
  • AI-Beschleunigung ohne zwingende GPU: Mit den Intel Advanced Matrix Extensions (AMX) können Aufgaben rund um die AI-Inferenz direkt auf der CPU ausgeführt werden. Dadurch werden kleinere Modelle, Edge-Szenarien oder Business-AI-Anwendungen effizienter und kostengünstiger umsetzbar. Denn für diese Anwendungsfälle sind GPU-Ressourcen in der Regel nicht mehr erforderlich.
  • Mehr Bandbreite und I/O für VMware-Workloads: Dank der Nutzung von Multiplexed Rank DIMM (neue DDR5-Speichertechnologie für Serverumgebungen, Anm. d. Red.) wird die Speicherbandbreite um bis zu 25 Prozent gegenüber herkömmlichen Modulen erhöht. Zudem ermöglichen bis zu 136 PCIe 5.0-Lanes und CXL 2.0-Schnittstellen schnelle Speichererweiterungen, leistungsfähige Netzwerke oder Speicherpools. Davon profitieren insbesondere vSAN ESA-Knoten, AI-getriebene Infrastrukturen und High-Speed-Netzwerke.
  • Hohe Flexibilität und Skalierbarkeit: Die Plattform reicht von kompakten 1-Sockel-Systemen mit großer I/O-Dichte bis hin zu skalierbaren 4- oder 8-Sockel-Servern. Damit lassen sich unterschiedlichste Workloads abdecken – von VDI-Umgebungen über In-Memory-Datenbanken bis hin zu Clustern für AI und datenintensive Prozesse.
  • Effizienz bei Kosten und Betrieb: Durch die höhere I/O-Dichte und den optimierten Speicherzugriff können Unternehmen ihre VMware-Umgebungen auf weniger Hosts konsolidieren. Das senkt nicht nur Lizenz- und Energiekosten, sondern erleichtert auch die Einhaltung von Compliance-Vorgaben, weil Sicherheitsmechanismen bereits tief in der Hardware integriert sind.

Typische Einsatzszenarien

Wie Intel und Dell Technologies betonen, eignet sich die Plattform für eine Vielzahl von Einsatzbereichen. Dazu zählen demnach: 

  • Sichere Multi-Tenant-Private-Clouds: Besonders im Finanzwesen, im Gesundheitssektor oder bei Behörden ermöglicht die hardwarebasierte Isolation vertraulicher Workloads ein hohes Sicherheitsniveau.
  • Gemischte AI- und Infrastruktur-Cluster: Durch die Kombination von GPU-Knoten und AMX-fähigen CPUs lassen sich AI-Workloads effizient betreiben, von der Inferenz bis hin zu komplexen Clustern unterschiedlicher Rechenlasten.
  • Storage-intensive Anwendungen: Hohe I/O-Leistung und moderne Schnittstellen machen die Plattform ideal für vSAN-Umgebungen sowie datenhungrige Datenbanken.
  • Edge- und VDI-Szenarien: Kompakte Architekturen mit hoher Peripheriedichte helfen, Kosten zu optimieren und Lizenzmodelle effizient auszuschöpfen.

Fazit

Ob Cyberangriffe, datenintensive Anwendungen oder steigende Anforderungen an Effizienz: Unternehmen benötigen heute Infrastrukturen, die Sicherheit und Leistung gleichermaßen vereinen. Dies schließt natürlich auch VMware-Umgebungen mit ein. Hierfür bildet die Kombination moderner Serverarchitekturen mit ausgereiften Managementfunktionen eine stabile, kosteneffiziente und flexible Hardwarebasis. 

Als langjähriger VMware-, Intel und Dell-Partner unterstützt CANCOM Kunden bei der Planung, Implementierung und Optimierung virtualisierter Umgebungen. So wird sichergestellt, dass die Hardwarearchitektur optimal auf die Lizenz- und Betriebsstrategie abgestimmt ist. 

Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren? Dann kontaktieren Sie uns gerne für einen VMware Health Check oder eine Architekturberatung.

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