Egal ob Behörden, Ämter oder ÖPNV: Der öffentliche Sektor kann auf vielfältige Weise von Digital Signage profitieren. Welche konkreten Vorteile sich ergeben und wie CANCOM bei der Einführung von Digital Signage-Lösungen unterstützt, erklärt CANCOM-Experte Christian-Thomas Retinger im Gastbeitrag. Dabei geht er dediziert auf den Anwendungsfall der digitalen Amtstafel ein.
4. Dezember 2025
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Bild: © CANCOM
Richtig geplant und umgesetzt, bietet Digital Signage im öffentlichen Sektor vielfältige Mehrwerte. Das betont CANCOM-Experte Christian-Thomas Retinger im Gastbeitrag. Die Lösungen – wie digitale Amtstafeln, Infoterminals und Fahrgastinformationssysteme – ermöglichen eine schnellere Informationsbereitstellung, reduzieren Wartezeiten, steigern die Bürgerzufriedenheit und schaffen neue Werbeflächen. Gemeinden profitieren beispielsweise von zentraler Content-Steuerung, barrierefreier Gestaltung und flexibler Platzierung. CANCOM bietet ganzheitliche Digital Signage-Lösungen – inklusive Hardware, Software, Content-Services und strategischer Beratung. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Themenseite.
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Sie ermöglichen die schnelle Bereitstellung von Informationen, verkürzen Wartezeiten und erhöhen die Zufriedenheit der Bürger: Richtig geplant und umgesetzt, bieten Digital Signage-Lösungen dem öffentlichen Sektor zahlreiche Vorteile. Unter anderem haben Behörden und Ämter über digitale Amtstafeln die Möglichkeit, Bürger zu den richtigen Schaltern zu dirigieren und Formalitäten im Vorhinein zu klären. Zudem können sie Infoterminals für die Präsentation kurzweiliger Inhalte nutzen – und so Wartezeiten überbrücken – sowie ihre eigenen Mitarbeiter durch digitale Kundenaufrufsysteme entlasten.
Im ÖPNV wiederum, etwa in Bussen und Straßenbahnen, lassen sich Digital Signage-Lösungen insbesondere einsetzen, um die nächsten Haltestellen anzuzeigen oder ad hoc Notfallmitteilungen, Anschlussverbindungen, Verspätungen oder touristisch wertvolle Informationen anzuzeigen. Solche Fahrgastinformationssysteme halten im ÖPNV auch sukzessive Einzug. Darüber hinaus kann Digital Signage im ÖPNV auch für Werbezwecke eingesetzt werden. In solchen Fällen wird Werbung meist über spezielle Werbeflächen auf den in den Verkehrsmitteln angebrachten Displays angezeigt. Diese Option ist für potenzielle Werbekunden sehr interessant, da gerade öffentliche Verkehrsmittel eine enorme Reichweite bieten.
Diese Beispiele zeigen: Digital Signage lässt sich im öffentlichen Sektor auf vielfältige Weise einsetzen. Sei es als digitale Amtstafel, Infoterminal oder Fahrgastinformationssystem. Auch Raumbuchungs- und Concierge-Lösungen (etwa interaktive Terminals) sind möglich.
Zu den wichtigsten Mehrwerten, die Digital Signage im öffentlichen Sektor bietet, zählen:
Eine der häufigsten Anwendungsfälle von Digital Signage im öffentlichen Sektor sind digitale Amtstafeln. Diese ermöglichen auch kleineren Gemeinden, unkompliziert und vor allem zeitgemäß mit den Bürgern zu kommunizieren.
Denn darüber können Gemeinden bzw. Behörden nicht nur Informationen schnell mitteilen und in Echtzeit aktualisieren. Über dedizierte Touch-Monitore können sie zudem interaktive Bürgerbeteiligungen durchführen. Und auch die Bürger selbst haben die Möglichkeit, mit der jeweiligen Gemeinde in Kontakt zu treten – sofern die digitalen Amtstafeln mit QR-Code Scannern oder NFC-Technologien ausgestattet sind.
Zusätzlich lassen sich mehrere digitale Amtstafeln im Gemeindegebiet installieren und gleichzeitig mit Inhalten bespielen. Dies funktioniert zentralisiert über eine Content Management Software (kurz: CMS). Mittels CMS können Gemeindemitarbeiter die einzelnen digitalen Amtstafeln mit Inhalten bespielen – einfach per Knopfdruck und von ihrem Arbeitsplatz aus.
Dadurch entfallen Druck und Aufstellen von Plakaten und Aushängen – was langfristig Kosten einspart. Nicht zuletzt haben Gemeinden die volle Flexibilität bei der Entscheidung, an welchen Orten die digitalen Amtstafeln aufgestellt werden sollen. So ist deren Einsatz sowohl in Gebäuden als auch Outdoor möglich.
Um von digitalen Amtstafeln vollumfänglich zu profitieren, sollten Gemeinden einige Punkte beachten. Erstens sollten sie auf eine barrierefreie Gestaltung achten – um so allen Bürgern den Zugang zu den präsentierten Informationen zu ermöglichen. Neben einer rollstuhlgerechten Montage zählen dazu eine gut leserliche, große Schrift sowie ein ansprechendes Oberflächendesign am Monitor. Für zusätzliche Barrierefreiheit können auch Funktionen wie die Interaktion über Touch-Technologien sowie Sprachausgabe oder -steuerung integriert werden. Nicht zu vergessen ist auch das Thema Mehrsprachigkeit, das erheblich zur Integration ausländischer Bürger beitragen kann.
Zweitens sollten Gemeinden genau evaluieren, an welchen Orten sie die digitalen Amtstafeln installieren möchten. Hier bieten sich insbesondere stark frequentierte Plätze wie Bahnhöfe, Gemeindeämter oder Tourismusbüros an. Diese ermöglichen es, schnell eine hohe Reichweite sowie Bürgerbeteiligung durch die Kommunikation relevanter Inhalte zu erzielen. Optional können Gemeinden digitale Amtstafeln auch als Gästeinformationssysteme nutzen und damit Werbeeinnahmen generieren. In diesen Fällen werden zusätzlich touristische Inhalte und Werbeanzeigen, etwa von lokalen Unternehmen, eingeblendet.
Drittens müssen sich Gemeinden überlegen, welche Inhalte sie über die digitalen Amtstafeln genau ausspielen möchten. Hier sollten sie eine möglichst zielgruppengenaue, kontextabhängige Ausspielung anstreben. Denn so werden die Inhalte für Bürger und auch Touristen noch attraktiver und nachhaltiger. Damit das gelingt, sollten verschiedenste Informationen datenschutzkonform gesammelt, gebündelt und integriert werden. Dies können zum Beispiel Verkehrs- oder Wetterdaten sein, die mittels integrierter Sensoren generiert werden. Dadurch lassen sich Event- und Veranstaltungshinweise wetterabhängig ausspielen.

Über digitale Amtstafeln können auch wetterspezifische Informationen ausgespielt werden (Bild: © CANCOM).
Auf den Punkt gebracht: Wenn Gemeinden bzw. Behörden all diese Kriterien berücksichtigen, bieten digitale Amtstafeln für sie eine zeitgemäße und effektive Möglichkeit, um relevante Informationen zeitnah einem breiten Publikum zugänglich zu machen und die Kommunikation zwischen Behörden und Öffentlichkeit zu verbessern.
Um Digital Signage-Lösungen wie digitale Amtstafeln erfolgreich einzuführen, kann sich der öffentliche Sektor an CANCOM wenden. Als einer der führenden Integratoren für Digital Signage-Systeme in der DACH-Region bieten wir Digital Signage-Lösungen für Kommunen, Städte und dem ÖPNV an, die exakt auf deren Bedürfnisse abgestimmt sind. Dazu zählen:
Neben den klassischen Systemintegrator-Leistungen wie beispielsweise Hardware, Software, Montage, Installation und Service haben wir auch speziell abgestimmte, contentrelevante Dienstleistungen im Portfolio.
Darunter fallen unter anderem Content-Anwender- und Anwendungs-Schulungen, Anwenderunterstützung, Contenterstellung und -adaption, First-Level-Support für die Nutzer der Software sowie Werbewertberechnungen.
Darüber hinaus bieten wir zahlreiche Services in den Bereichen Planung und Strategie an. Dazu zählen vor allem Strategieberatung, die Erarbeitung qualitativer und quantitativer KPIs, Content-Beratung, die Erstellung eines auf die spezifischen Bedürfnisse angepassten Konzepts sowie die Gestaltung und Programmierung individueller Templates und Benutzeroberflächen. All diese Vorbereitungsmaßnahmen sind entscheidend, dass Digital Signage-Lösungen in der Praxis zum Erfolg führen.
Dies ist der vierte Teil einer Artikelserie zum Thema Digital Signage, in der der CANCOM-Experte und Gastautor Christian-Thomas Retinger vielfältige Facetten dieses Bereichs beleuchtet. Die anderen Teile der Serie sind:
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