Enterprise AI Infrastructure Survey 2026
20. März 2026
|
Lesedauer: ca. 1 Min.

Bild: © CANCOM
Aus Gründen der Flexibilität und Skalierbarkeit haben viele Unternehmen AI-Workloads in die Public Cloud verlegt. Dieser Schritt wird nun jedoch mindestens zum Teil wieder rückgängig gemacht. Das geht aus der aktuellen Studie „Enterprise AI Infrastructure Survey 2026“ von Cloudian hervor. Demnach haben bereits knapp vier von fünf Unternehmen AI-Workloads aus der Public Cloud abgezogen oder tun dies gerade – um sie beispielsweise in das lokale Rechenzentrum zu verlegen.
Laut Studie ist der wesentliche Grund für diese Entscheidung das Thema Datensouveränität: Gerade bei sensiblen Daten würden 91 Prozent On Premise-, Private Cloud- oder Hybrid-Infrastrukturen gegenüber Public Cloud-Lösungen bevorzugen.
Weitere Auslöser seien die Themen Shadow AI – also die unkontrollierte Nutzung cloudbasierter AI-Tools durch Mitarbeiter –, zu hohe Cloud-Kosten und Performanceprobleme.
Trotz dieser Entwicklung halten die Studienautoren eine vollständige Abkehr von der Public Cloud für unrealistisch. Vielmehr werde sich künftig eine hybride Infrastruktur mit erweiterter On Premise-Kapazität durchsetzen.