Die Digitalisierung an deutschen Schulen schreitet voran. Dies zeigt sich besonders am vermehrten Einsatz von Tablets im Unterricht. Dabei entscheiden sich Schulen vorwiegend für das iPad. Doch welche Vorteile ergeben sich daraus? Und wie kann CANCOM Schulen bei der Einführung und Nutzung der iPad Geräte im Unterricht unterstützen?
29. Mai 2026
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Lesedauer: ca. 4 Min.

Bild: © Apple
Immer mehr Schulen in Deutschland setzen im Unterricht auf digitale Lösungen und Endgeräte wie Tablets – statt auf Hefte und Stifte. Das hat bereits im Juli 2024 eine Studie von Civey im Auftrag der DEVK-Versicherungen ergeben. Demnach nutzt heute jedes zweite Schulkind in Deutschland im Unterricht ein Tablet. Dabei würde es sich meist um ein iPad handeln.
Die Dominanz der iPad Geräte an deutschen Schulen ist wenig überraschend: Sie spiegelt vielmehr die weltweite Marktführerschaft von Apple im Tablet-Bereich wider. Laut aktuellen Zahlen des Marktforschungsinstituts Omdia hat Apple in Q4 2025 einen Marktanteil von 44,9 Prozent am globalen Tablet-Markt erreicht. Damit liegt Apple weit vor Samsung (14,9 Prozent) und Lenovo (8,8 Prozent).
Doch wie können Schulen vom Einsatz der iPad Geräte konkret profitieren?
Eine der größten Vorteile ist die Vielseitigkeit. Das iPad bietet zahlreiche integrierte Apps wie Keynote, Numbers, Pages und Notizen sowie hardwareseitige Features wie die Kamera und Bedienungshilfen. Darüber hinaus sind im App Store weit über 100.000 Applikationen für den schulischen Einsatz verfügbar. Je nach Applikation lässt sich das iPad somit als Notizblock, Skizzenbuch, Kamera oder sogar als Tool für die Videoproduktion nutzen. Entsprechend haben Lehrkräfte vielfältige Optionen, das iPad für den Unterricht einzusetzen.
Hinzu kommen laut offiziellen Angaben eine hohe Performance und Flexibilität, eine lange Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden sowie eine leistungsfähige WLAN-Konnektivität für den schnellen Internetzugriff – ergänzt durch geringe Betriebskosten und eine hohe Skalierbarkeit an Schulen.
Wer sich angesichts dieser Vorteile entscheidet, iPad Geräte in der Schule einzuführen, sollte vor allem eines sicherstellen: Die nahtlose Integration der Geräte in die bestehende IT-Umgebung. Sonst besteht die Gefahr, dass die Schulen die Devices wegen fehlender Schnittstellen, komplizierten Anmeldeprozessen oder erhöhter Wartung nicht sinnvoll einsetzen können.
Um eine nahtlose Integration zu gewährleisten, bietet Apple verschiedene Tools speziell für Schulen an. Dazu zählt vor allem der Apple School Manager. Hier handelt es sich um ein webbasiertes Portal, über das IT-Administratoren iPad Geräte (und auch den Mac) registrieren, Managed Apple Accounts erstellen sowie Apps und Inhalte, insbesondere für den schulischen Einsatz, erwerben können – zentral von einem Ort aus. In Kombination mit einer MDM-Lösung lassen sich die Geräte anschließend aufsetzen, ausrollen und einheitlich konfigurieren.
Speziell für Lehrkräfte gibt es zudem die App Classroom. Darüber können die Lehrkräfte alle iPad Geräte (und auch den Mac) in ihrer Klasse verwalten. Zum Beispiel können sie gezielt Apps und Links auf den Schülergeräten öffnen, um die Klasse gemeinsam durch eine Unterrichtsstunde zu führen. Weiterhin haben Lehrkräfte die Möglichkeit, Dokumente an die Schüler zu senden und von ihnen zu empfangen. Nicht zuletzt können sie die Bildschirme der Schülergeräte in Echtzeit einsehen. Auf diese Weise behalten sie den Lernfortschritt jedes Klassenmitglieds stets im Blick und können gezielt unterstützen.
Neben den Tools von Apple (v.a. Apple School Manager) können Schulen zusätzlich auf die Unterstützung externer IT-Dienstleister wie CANCOM zurückgreifen, um iPad Geräte mittels einer Mobile Device Management Lösung nahtlos in ihre IT-Umgebung zu integrieren. Mit anderen Worten: Sie können die Integration mit den Tools zwar eigenständig durchführen – sie müssen dies aber nicht zwingend tun.
Als einer der führenden Apple Education Partner in der DACH-Region bietet CANCOM umfangreiche Leistungen an, die den kompletten Lebenszyklus von Apple Geräten wie das iPad abdecken. Die Bandbreite reicht von der Beschaffung der Devices über Implementierung, Integration und Rollout bis hin zur Verwaltung und Rückführung der Altgeräte.
Darüber hinaus arbeitet CANCOM mit führenden EEP (Kurzform für „Education Ecosystem Partners“)-Anbieternzusammen: Dies sind Drittanbieter, deren Apps und Lösungen dediziert für den Bildungsbereich entwickelt wurden und die von Apple offiziell empfohlen werden. Die Apps decken ein breites Spektrum an Anwendungsfällen ab: vom digitalen Notizbuch über das AI-gestützte Training der Schreibmotorik bis hin zu interaktiven Lerninhalten wie virtuellen Rundgängen. Letztere sollen dazu dienen, komplexe Inhalte ansprechend aufzubereiten.
Zudem bietet CANCOM Strategieworkshops für Schulträger und Schulen an. In diesen Workshops wird gemeinsam eine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie erarbeitet. In diesem Kontext berät CANCOM die Schulen auch zu den unterschiedlichen Facetten des Digitalpakts 2.0 – und zeigt auf, wie sie bestmöglich von den Fördermitteln profitieren können. Nicht zuletzt können Schulen über CANCOM sogenannte Apple Professional Learning (kurz: APL)-Trainings buchen. In APL-Trainings werden Lehrkräfte in der Nutzung von Apple-Technologien geschult. Ziel ist es, Apple-Geräte wie das iPad möglichst effektiv im Unterricht einzusetzen.
Nähere Informationen zu den Leistungen von CANCOM, inklusive Kontaktmöglichkeit, finden Sie hier.