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Die größte Gefahr lauert nicht mehr allein außerhalb des Unternehmens: Statt Sicherheitslücken auszunutzen, werben Cyberkriminelle zunehmend gezielt Mitarbeiter an, um über legitime Zugriffsrechte an Systeme, Daten und Prozesse zu gelangen. Das zeigt der aktuelle Report „The Market for Trust“ von TrendAI.
Demnach hat der Handel mit Insider-Zugängen zu einem professionell organisierten Markt entwickelt. Cyberkriminelle würden dabei gezielt nach Mitarbeitern suchen, die Zahlungen freigeben, Konten entsperren oder Sicherheits- und Prüfmechanismen beeinflussen können. Die Anwerbung erfolgt laut TrendAI teilweise über feste Vergütungen, Gewinnbeteiligungen oder sogar Empfehlungsprämien. Für Angreifer seien solche Befugnisse oft wertvoller als reine Systemzugänge, da sich legitime Berechtigungen von außen kaum fälschen lassen – und auf Sicherheitssysteme völlig unverdächtig erscheinen.
Besonders betroffen sind laut der Analyse Unternehmen aus Bereichen wie Finanzdienstleistungen, Telekommunikation oder dem Gesundheitswesen. Auch AI-Unternehmen könnten künftig verstärkt in den Fokus geraten, da Trainingsdaten, Modelle und privilegierte Zugänge zunehmend an Wert gewinnen.
Sicherheitsstrategien müssen den Faktor Mensch berücksichtigen
Die Ergebnisse verdeutlichen: Unternehmen sollten Insider-Risiken stärker in ihre Sicherheitskonzepte einbeziehen. Neben technischen Schutzmaßnahmen gewinnen Themen wie Berechtigungsmanagement, die Überwachung privilegierter Zugriffe und die Sensibilisierung von Mitarbeitern an Bedeutung.
Moderne Lösungen wie eine Secure Access-Architektur setzen genau hier an: Diese ist darauf ausgerichtet, digitale Identitäten eindeutig zu verifizieren, Zugriffe auf Daten und Ressourcen streng zu reglementieren sowie sämtliche Zugriffsaktivitäten in einem Unternehmen einzusehen und zu überwachen – und das in Echtzeit.
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