Neue Gartner-Studie
Die Preise für Business-PCs werden im Jahr 2026 erheblich zunehmen und einen Höchststand erreichen. Das prognostiziert Gartner in einer aktuellen Studie. Zentraler Grund für den Preisanstieg sind laut den Marktforschern die zunehmenden Kosten für Speicherchips (DRAM) und SSDs.
4. März 2026
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Bild: © Jakub Zerdzicki/pexels.com
Wie Gartner in der Studie betont, über die unter anderem das Fachportal „Computerwoche“ berichtet hat, werden sich die Preise für DRAM und SSDs bis Ende 2026 um 130 Prozent erhöhen. Dies habe erhebliche Auswirkungen auf den PC- und auch Smartphone-Markt.
Denn dadurch würden die Produktionskosten und folglich die Preise für PCs signifikant zunehmen. Für dieses Jahr prognostiziert Gartner einen Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Niveau von 2025. „Höhere Preise werden die Auswahl an verfügbaren Geräten einschränken. Das wird die Käufer dazu veranlassen, ihre Geräte länger zu behalten. Dadurch werden sich die Upgrade-Zyklen grundlegend ändern“, kommentiert Ranijt Atwal, Senior Director Analyst bei Gartner, die aktuelle Lage.
Laut Gartner bedeutet das konkret, dass sich die Lebensdauer der Business-PCs um 15 Prozent verlängern wird. Unternehmen würden ältere Hardware also schlicht länger verwenden als zuvor. Dies berge jedoch Herausforderungen in Punkto Sicherheit und Verwaltung. So bestehe beispielsweise die Gefahr, dass Sicherheitsrisiken durch die Nutzung veralteter Hardware auftreten.
Eine baldige Verbesserung der Situation ist laut Gartner nicht in Sicht. Im Gegenteil: Laut den Prognosen der Marktforscher werden günstigere Einstiegs-PCs unter 500 US-Dollar (ca. 430 Euro) bis 2028 sogar vollständig vom Markt verschwinden, da sie zunehmend unrentabel seien.
Auch AI-PCs seien betroffen. „Der Anstieg der Preise für AI-PCs wird die prognostizierte Marktdurchdringung von AI-PCs um 50 Prozent bis 2028 verzögern“, so Ranijt Atwal.
Angesichts der steigenden Preise wird es für Unternehmen immer wichtiger, IT-Hardware wie Business-PCs und Smartphones strategisch zu beschaffen. Denn nur so ist eine langfristige und vorausschauende Planung möglich – die unter anderem sicherstellt, dass die Beschaffungskosten im Budget bleiben.
Eine solche strategische IT-Beschaffung umfasst etwa die frühzeitige Planung von Rollouts, die sichere Verlängerung der Nutzungsdauer sowie die Gewährleistung der Verfügbarkeit von Ersatzgeräten.
IT-Dienstleister wie CANCOM können Unternehmen dabei unterstützen, eine resiliente Strategie für die IT-Beschaffung aufzubauen. Dafür arbeitet CANCOM mit zahlreichen Herstellern und Distributoren zusammen.
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