
Mithilfe von Digital Pricing können Preise konsistent und kanalübergreifend kommuniziert werden. In der Automobilbranche etwa lässt sich so gewährleisten, dass die Autopreise auf der Website und im Showroom übereinstimmen. Voraussetzung dafür sind technische Lösungen wie E-Paper-Displays (Bild: AI-generiert mit Microsoft Copilot).
Digital Pricing ist für Unternehmen zu einer klaren Notwendigkeit geworden. Nur dadurch lässt sich gewährleisten, dass Produktpreise über alle Kanäle hinweg – sowohl online als auch offline – einheitlich kommuniziert werden. Genau das erwarten Kunden inzwischen auch.
Um Digital Pricing erfolgreich einzuführen, müssen Unternehmen verschiedene Aspekte beachten. Ein zentraler Baustein ist die Schaffung der technischen Voraussetzungen. IT-Dienstleister wie CANCOM können Unternehmen dabei umfassend unterstützen – wie CANCOM bei einem Kunden aus der Automobilindustrie auch unter Beweis gestellt hat. So wurden die zuvor gedruckten Preisschilder durch E-Paper-Displays ersetzt. Das Ergebnis: Der Kunde kann Preis- und auch Fahrzeugdaten nun mehrfach am Tag aktualisieren und automatisch ausspielen. Damit kann insbesondere sichergestellt werden, dass die Fahrzeugpreise sowohl auf der Website als auch im Showroom konsistent sind.
Dieser Text wurde mithilfe von AI erstellt und redaktionell überprüft.
Die aktuelle Studie „Global B2B Pulse Survey 2026“ von McKinsey lässt keine Zweifel zu: Für Unternehmen stellt sich nicht mehr die Frage, ob sie kanalübergreifend, online und offline präsent sein möchten, sondern nur noch wie. So heißt es sinngemäß: „Omnichannel ist heute kein Alleinstellungsmerkmal mehr, sondern wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Im Durchschnitt nutzen Käufer heute zehn Kanäle während des gesamten Kaufprozesses und erwarten einen nahtlosen Wechsel zwischen diesen.“
Wie aus der Studie hervorgeht, orientieren sich B2B-Käufer bei ihren Erwartungen zunehmend am Consumer-Bereich. Tatsächlich haben B2B-Käufer laut McKinsey schon vor mehr als zehn Jahren damit begonnen, ähnlich wie Consumer zu agieren – und etwa mehr Transparenz sowie die Möglichkeit zum einfachen Anbietervergleich einzufordern. Konsistente, kanalübergreifende Preis- und Produktinformationen sind damit branchenübergreifend ein entscheidender Faktor.
Um einen solchen Omnichannel-Ansatz zu realisieren, müssen Unternehmen besonders darauf achten, widersprüchliche Informationen zu vermeiden – so die Studie weiter.
Ein solcher Widerspruch tritt beispielsweise auf, wenn auf der Website andere Produktpreise angegeben werden als am Standort vor Ort. Um das zu verhindern, müssen Unternehmen das Thema Digital Pricing umsetzen. Doch was bedeutet das genau?
Digital Pricing als umfangreiches und komplexes Projekt
Prinzipiell beschreibt Digital Pricing die digitale Transformation der Preisgestaltung: Hier werden Preise, etwa für Produkte, zunächst auf Basis digitaler Daten einheitlich festgelegt und anschließend automatisiert über alle Kanäle hinweg ausgespielt. Dies schließt neben digitalen Plattformen auch die „Offline-Welt“ (wie das örtliche Geschäft) mit ein. Dadurch lässt sich gewährleisten, dass die Preise auf sämtlichen Kanälen konsistent kommuniziert werden. Außerdem ist es jederzeit möglich, die Preise bei Bedarf in Sekundenschnelle kanalübergreifend zu aktualisieren.
Damit die praktische Umsetzung gelingt, müssen Firmen mehrere Facetten beachten. So umfasst Digital Pricing sowohl eine strategische, technische als auch rechtliche Dimension. Unternehmen müssen sich Fragen stellen wie:
- Nach welchen Kriterien werden die Preise festgelegt – rein wettbewerbsorientiert oder abhängig von Auslastung und Nachfrage?
- Auf welchen Kanälen sollen die Preise ausgespielt werden – und wie lässt sich gewährleisten, dass die Preise synchron sind?
- Wie häufig müssen die Preise angepasst werden?
- Wie lässt sich eine geeignete Datenbasis etablieren?
- Welche Soft- und Hardware wird benötigt?
- Wird der Datenschutz jederzeit eingehalten – insbesondere im Falle personalisierter Preise?
Professionelle (IT-)Dienstleister wie CANCOM können hier wertvolle Unterstützung leisten: Unter anderem kümmert sich CANCOM um die technische Umsetzung von Digital Pricing. Dies hat der IT-Konzern jüngst im Automobilsektor getan.
Technische Umsetzung von Digital Pricing: ein Praxisbeispiel aus der Automobilbranche
Der dortige Kunde stand vor einer zentralen Frage: Wie lassen sich die Preise hunderter Autos in einem großen Showroom schnell und einfach austauschen – um sicherzustellen, dass die Preise online und offline stets übereinstimmen?
Mit dem bisherigen, manuellen Prozess war dies kaum möglich. Dieser bestand im Kern darin, dass neue Fahrzeugpreise auf Schilder gedruckt und an die Mitarbeiter verteilt wurden. Anschließend mussten die Mitarbeiter die Schilder an den jeweiligen Fahrzeugen anbringen. Dies war nicht nur umständlich und aufwendig, sondern auch zeitintensiv: Im Schnitt benötigten die Mitarbeiter dafür fast eine Viertelstunde – pro Preisaustausch.
Mit CANCOM konnte der Kunde diesen manuellen Vorgang durch einen digitalen Prozess ersetzen, die Zeit pro Preisänderung um drei Viertel reduzieren – und somit sein Ziel erreichen.
Kombination aus digitaler Preisauszeichnung und Fahrzeuglokalisierung
Konkret wurde jedes Fahrzeug im Showroom mit digitalen E-Paper-Displays von PDi Digital ausgestattet – wodurch die gedruckten Schilder vollständig abgelöst wurden. Da die sepioo® Cellular Displays, die speziell für den Automobilhandel designed wurden, über eine integrierte IoT-fähige Mobilfunkverbindung verfügen, sind die Fahrzeuge nun live mit dem zentralen Netzwerk verbunden – und senden kontinuierlich Status- und Standortdaten in Echtzeit.
„Dadurch hat der Kunde jetzt die Möglichkeit, Preis- und Fahrzeugdaten zu sammeln, an einem zentralen Ort zu speichern und zu pflegen, mehrfach am Tag zu aktualisieren und automatisch auszuspielen“, so Amandeep Dhanju (Business Solution Consultant, AIoT bei CANCOM), der im Projekt involviert war. „Außerdem kann jedes Fahrzeug nun IoT-gestützt auf dem gesamten Gelände lokalisiert und verwaltet werden. Dadurch ist stets transparent, wo sich die Fahrzeuge befinden – sei es im Showroom oder an anderen Standorten.“
Wie Amandeep Djanju betont, ergeben sich für den Kunden dadurch mehrere Vorteile, darunter:
- Automatisierte Preisupdates in definierten Zeitintervallen
- Konsistente, kanalübergreifende Kommunikation von Preisen (Omnichannel)
- Schnelle Fahrzeugfindung dank exakter Fahrzeuglokalisierung
- Reduktion von Fehlern
- Beschleunigung des Verkaufsprozesses
Fazit
Digital Pricing ist für Unternehmen heute keine Kür mehr, sondern Pflicht. Nur so lässt sich gewährleisten, dass kanalübergreifend, also online und offline, die gleichen Produktpreise kommuniziert werden. Das setzen Kunden auch voraus.
Um Digital Pricing erfolgreich umzusetzen, müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden. Eine wesentliche Maßnahme ist es, die technische Basis für die schnelle und automatisierte Aktualisierung und Ausspielung von Preisen zu schaffen. IT-Dienstleister wie CANCOM unterstützen Unternehmen bei dieser Aufgabe umfassend – wie CANCOM bei einem Kunden aus der Automobilbranche gezeigt hat.
Sie wünschen eine unverbindliche Beratung zum Thema Digital Pricing und zu den Leistungen von CANCOM? Dann kontaktieren Sie gerne die Experten von CANCOM.


