
Bild: © Vadym/stock.adobe.com
Die Bedrohungslage hat sich für Unternehmen deutlich verschärft – gerade im Cyberbereich. So werden die potenziellen Angriffsflächen in Unternehmen, Behörden, Organisationen und Institutionen immer größer. Gleichzeitig wird es für Cyberkriminelle durch den Einsatz von AI-Technologien immer leichter und günstiger, Cyberattacken erfolgreich durchzuführen.
Dieses Bild zeichnen Studien wie der CANCOM Cyber Security Report 2026 und das Allianz Risk Barometer. Letzteres stuft Cybervorfälle und den Missbrauch von AI-Technologien aktuell zu den größten Geschäftsrisiken für Unternehmen ein.
Neue AI-Modelle wie Claude Mythos von Anthropic, die eigentlich zur Vermeidung von Cyberangriffen entwickelt wurden, könnten die Lage zusätzlich verschärfen – sofern die zugrunde liegenden Technologien in die falschen Hände geraten. Das betont Alexander Ernst (Director Competence Center Network & Security bei CANCOM) gegenüber der CANCOM.info-Redaktion. „Durch diese AI-Modelle wird der Aufwand für komplexe Angriffe deutlich sinken, was auch kleinere und mittelständische Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen stärker in den Fokus rücken wird“, so der CANCOM-Experte.
Cyberangriffe als wesentliches, aber nicht einziges IT-Risiko
Erschwerend kommt hinzu, dass Angriffe im Cyberraum nur einen Teil der IT-Risiken für Unternehmen darstellen – wenn auch einen wesentlichen. Darauf weist Dominic Bürger (Senior Manager Security & Connectivity bei CANCOM) hin. „Neben Cyberattacken sehen sich Unternehmen aktuell mit einer Reihe weiterer IT-Risiken konfrontiert. Dazu zählen unter anderem physische Angriffe – etwa auf die Stromversorgung eines Rechenzentrums – Softwarefehler, Hardwaredefekte oder auch potenzielle Compliance-Verstöße.“
Die Folgen können ähnlich gravierend ausfallen wie bei einem Cyberangriff – so der CANCOM-Experte weiter. Erfolgreiche physische Angriffe könnten im schlimmsten Fall beispielsweise zu flächendeckenden Stromausfällen führen – und damit zu einem kompletten Stillstand des Betriebs.
Doch wie können sich Unternehmen nun wirksam vor diesen und weiteren IT-Risiken schützen? Genau diese Frage steht im Mittelpunkt der Online-Eventreihe „Palo Alto Networks Expert Series: Security-Strategie trifft Praxis“ (13. bis 24. Juli 2026).

Bild: © CANCOM
Security-Strategien und praktische Umsetzung im Fokus
Das Wichtigste laut Dominic Bürger, der auf der Online-Eventreihe einen eigenen Vortrag hält: eine höchstmögliche (digitale) Resilienz anzustreben. Dafür müssten Unternehmen vor allem eine ganzheitliche Cybersecurity-Strategie entwickeln, die alle Phasen der Cybersicherheit berücksichtigt – und eine Architektur aufbauen, mit der sich diese Strategie konsequent umsetzen lässt.
Welche Bereiche und Lösungen hierfür eine wichtige Rolle spielen und wie CANCOM und Palo Alto Networks Unternehmen dabei unterstützen, eine hohe Resilienz zu erreichen, zeigt die Online-Eventreihe in 10 Fachvorträgen auf. Diese dauern jeweils 30 Minuten und richten sich explizit an IT-Leiter und Security-Experten.
Dabei werden unter anderem folgende Themen behandelt:
Strategie & Governance
- Risikomanagement und Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS)
- Zero Trust-Strategie und Architektur
- Regelmäßige Audits und Notfallübungen
Umsetzung & operative Sicherheit
- Verwaltung digitaler Identitäten und Zugriffe (Identity & Access Management)
- Multi-Faktor-Authentifizierung
- Strategische Verknüpfung und kontinuierliche Durchführung von IT-Sicherheitsmaßnahmen und IT-Betriebsabläufen (Security Operations)
- Bedrohungserkennung und -abwehr (Threat Detection and Response)
- AI-Security
- OT-Security
Sie möchten sich selbst ein Bild machen – und erfahren, wie Sie die Resilienz in Ihrem Unternehmen stärken und sich damit vor IT-Risiken wappnen können? Dann melden Sie sich jetzt zur Online-Eventreihe an!


