
Der Ausbau der AI-Infrastruktur erfordert erhebliche Strom- und Netzkapazitäten. Damit diese den weiteren Ausbau nicht ausbremsen, wird eine hohe Energieeffizienz immer entscheidender (Bild: © AI-generiert mit Microsoft Copilot).
Der Ausbau der AI-Infrastruktur stößt zunehmend an Grenzen bei Strom, Kühlung und Netzkapazität. Deshalb wird Energieeffizienz für Unternehmen zum strategischen Wettbewerbsfaktor. Diese lässt sich durch Maßnahmen wie steuerbare Energiesysteme, Abwärmenutzung, Batteriespeicher, intelligentes Lastmanagement und die Vernetzung von IT-, Gebäude- und Energietechnik steigern. CANCOM unterstützt bei der Umsetzung: von der Beratung bis zum Betrieb moderner Rechenzentren.
Wer diese Themen nicht nur in der Theorie erfahren, sondern auch im direkten, persönlichen Austausch vertiefen möchte, hat dazu auf der kommenden Roadshow CANCOM LIVE 2026 die Gelegenheit. Hier geht es zur Anmeldung.
Dieser Text wurde mithilfe von AI erstellt und redaktionell überprüft.
Es ist das größte Infrastrukturprojekt der Menschheitsgeschichte – so hat das Marktforschungsinstitut Gartner den massiven Ausbau der AI-Infrastruktur kürzlich bezeichnet (CANCOM.info berichtete). Insbesondere der Rechenzentrumsbereich profitiert von dieser Entwicklung. Laut Gartner werden die Investitionen in Datacenter-Systeme im Jahr 2026 um 62,5 Prozent steigen – auf insgesamt 822 Milliarden US-Dollar.
Der Ausbau der AI-Infrastruktur ist an sich keine Überraschung: Erst dadurch wird die Basis geschaffen, um AI-Lösungen produktiv im Betrieb zu nutzen. Jedoch stößt dieser Ausbau zunehmend an physikalische Grenzen.
Energieeffizienz wird strategischer Wettbewerbsfaktor
Das betont unter anderem Rakesh Mukhija, Head of Energy Infrastructure, Data Center & Service Solution Business EMEA bei Delta Electronics – einem der weltweit führenden Anbieter von Strom- und Wärmemanagement-Lösungen – in einem Gastbeitrag im Fachportal „Datacenter Insider“.
Demnach wird es vermehrt schwierig, auf den kontinuierlich wachsenden Bedarf an AI-Kapazität mit immer mehr Leistung, mehr Kühlung und größeren Rechenzentrumsanlagen zu reagieren. Wörtlich heißt es: „Der Ausbau von KI-Rechenzentren scheitert zunehmend nicht an GPUs, sondern an Strom, Kühlung und Netzkapazitäten.“ Energieeffizienz entwickle sich somit zum strategischen Wettbewerbsfaktor.
„Der aktuelle KI-Hype konzentriert sich stark auf Modelle, Chips und Anwendungen. Doch langfristig könnte sich die Wettbewerbsfähigkeit viel stärker an einem anderen Faktor entscheiden: der Fähigkeit, Rechenleistung effizient mit Energie zu versorgen“, so Rakesh Mukhija.
Die künftige strategische Bedeutung der Energieeffizienz heben auch Studien wie von der Internationalen Energieagentur (IEA), EPRI oder Bitkom hervor. Der Grundtenor: Energieeffizienz ist kein „Nice-to-have“ mehr, sondern entscheidet maßgeblich darüber, ob die AI-Kapazitäten in Zukunft bedarfsgerecht erweitert werden können – ohne dabei massive Engpässe bei den Strom- und Netz-Kapazitäten auszulösen.
Gerade im Data Center-Bereich steigt der Strombedarf stark an: Laut Bitkom hat sich dieser allein in deutschen Rechenzentren von 2015 bis 2024 fast verdoppelt – von 12 Milliarden kWh auf 20 Milliarden kWh. Die Tendenz sei weiter steigend – vor allem im Kontext von AI.
Höhere Energieeffizienz: Diese Punkte sind entscheidend
Das zeigt: Um langfristig von AI zu profitieren, müssen Unternehmen neben AI-Modellen, Prozessoren und Anwendungen insbesondere das Thema Energieeffizienz in den Fokus rücken. Doch wie können sie diese im Rechenzentrum konkret steigern?
Genau diese Frage wurde auf den jüngst stattgefundenen CANCOM-Events „CANCOM AI Factory Summit 2026“ und „Building the AI Factory“ behandelt. Die „AI Factory“ beschreibt ein maßgeblich von NVIDIA geprägtes Konzept, das definiert, welche Bausteine eine moderne AI-Infrastruktur enthalten muss. Neben Compute, Networking, Storage und Software zählt dazu ausdrücklich auch die Energieeffizienz. Als offizieller „AI Factory Specialization Partner“ von NVIDIA verfügt CANCOM dabei über nachgewiesene Kompetenz, wenn es darum geht, eine solche AI-Infrastruktur aufzubauen.
Auf beiden Events wurden Maßnahmen vorgestellt, um die Energieeffizienz im Rechenzentrum zu erhöhen. Dazu gehören insbesondere:
- Einführung eines steuerbaren Energiesystems: Aktive Energiesteuerung unter anderem mittels Energiemanagement und dynamischer Stromtarife, um Verbrauch und Kosten gezielt zu senken
- Nutzung von Abwärme als Ressource: Einbindung der bei der Kühlung (zunehmend Flüssigkühlung) entstehenden Abwärme in Industrieprozesse oder Wärmenetze – statt sie ungenutzt abzuführen
- Kombination aus Photovoltaik, Energiespeicher, Ladeinfrastruktur und Lastmanagement: Einsatz moderner Multi-Use-Batteriespeicher in diesem Kontext, um Lastspitzen zu reduzieren und den Eigenverbrauch zu erhöhen
- Ausfallsicherheit durch intelligente Vernetzung statt Hardware-Verdopplung: Automatische Aufgabenübernahme durch verbleibende Systeme bei Ausfällen – dies vermeidet ungenutzte, stromintensive Backup-Infrastruktur
- Ganzheitliche Optimierung von IT-Auslastung, Stromeinkauf, Standort und Abwärme-Nutzung: Ausnutzung des vollen Effizienzpotenzials durch das Aufbrechen traditioneller Silos zwischen IT-, Gebäude- und Energietechnik
CANCOM kann Unternehmen bei der Umsetzung all dieser und weiterer Themen umfassend unterstützen – das wurde auf den Events deutlich. So reichen die CANCOM-Leistungen von der Energieeffizienzberatung bis hin zu Wartung und Betrieb des jeweiligen Rechenzentrums.
Energieeffizienz als wichtiges Thema auf der CANCOM LIVE 2026
Wer diese Themen nicht nur in der Theorie erfahren, sondern auch im direkten, persönlichen Austausch vertiefen möchte, hat dazu schon bald Gelegenheit. So gehören auf der kommenden Roadshow CANCOM LIVE 2026, die unter dem Motto „Get ready for NextGen AI“ steht, die Bereiche AI-Infrastruktur, Rechenzentrum und Energieeffizienz zu den Fokusthemen.
Unter anderem zeigt Daniel Kiehl (Director Competence Center Datacenter & Cloud bei CANCOM) in seiner Keynote „Das Fundament von NextGen AI – Die Infrastruktur für die produktive Organisation“ auf, wie moderne Rechenzentren, Cloud- und AI-Infrastrukturen zusammenspielen – und wieso sie das Fundament für den erfolgreichen produktiven Einsatz von Künstlicher Intelligenz bilden. Dabei geht der CANCOM-Experte dediziert auf das Thema AI Factory ein.
Sie möchten sich näher zur CANCOM LIVE-Eventreihe informieren – oder sich zu einem der Stopps anmelden? Hier geht es zur Eventseite.


