4. März 2021 | pArtikel drucken | kKommentieren
IDC-Studie "Data Driven Intelligence"

Warum Unternehmen zu wenig aus ihren Daten machen

Dass Daten eine wesentliche Rolle für den künftigen Geschäftserfolg spielen, ist kein Geheimnis. Auf diese Weise lassen sich neue Geschäftsmodelle entwickeln oder interne Prozesse effizienter gestalten – sofern Unternehmen ihre gesammelten Daten nutzbar auswerten. Laut aktueller IDC-Studie sind viele Firmen mit dieser Aufgabe jedoch überfordert.

Demnach schöpfen Betriebe in Deutschland das Potenzial ihrer Daten zu wenig aus. Als Beispiel nennt die IDC-Studie „Data Driven Intelligence“ das Thema Datenintegration: Damit Firmen bestmöglich davon profitieren, ist es laut Studie nötig, die Daten unternehmensweit zu integrieren. In der Praxis würde dies allerdings kaum stattfinden. Viele Unternehmen würden ihre Daten nur innerhalb von Abteilungen zusammenführen.

Erschwerend komme hinzu, dass die Datenmenge bei jedem dritten befragten Unternehmen pro Jahr zwischen 31 und 60 Prozent steigt – wobei die Daten aus verschiedenen Quellen stammen. Die Folge: Unternehmen würden zunehmend den Überblick über ihre Daten verlieren.

Für die Studie, über die unter anderem das Fachportal „Industry of Things“ und die Funkschau berichtet haben, hat das Marktforschungsinstitut IDC mehr als 200 Organisationen in Deutschland befragt.

Datenqualität häufig mangelhaft

Wie aus der IDC-Studie hervorgeht, verursacht diese unzureichenden Datennutzung, dass die Datenqualität in vielen Unternehmen leidet. Dies sei ein großes Problem: Laut Studie ist eine hohe Datenqualität entscheidend, um das enorme geschäftliche Potenzial der Daten zu nutzen – und damit wettbewerbsfähig zu bleiben.

So könnten Firmen dadurch nicht nur bestehende Prozesse effizienter gestalten (etwa durch die intelligente Automatisierung wiederkehrender Vorgänge). Sie könnten auch gänzlich neue Geschäftsmodelle entwickeln und anwenden.

Gewinnbringende Datennutzung birgt einige Facetten

Doch wie können Unternehmen ihre Daten nutzbar auswerten – und so eine hohe Datenqualität gewährleisten? Laut IDC-Studie sind dafür mehrere Maßnahmen notwendig.

Dazu zähle vor allem, die Daten betriebsübergreifend zu integrieren, zu verwalten und zu analysieren. Außerdem müssten Firmen zusätzliche und neue Speichermöglichkeiten schaffen, um der wachsenden Datenmenge gerecht zu werden.

Wie die Studie hervorhebt, ist der Einsatz von Cloud Computing für die Umsetzung all dieser Maßnahmen zwingend erforderlich. Unter anderem würden Betriebe cloudbasierte Storage-Lösungen benötigen. Denn auf diese Weise könnten sie eine große Anzahl von Daten speichern – und gleichzeitig effizient und kostengünstig darauf zugreifen.

CANCOM mit ganzheitlicher Unterstützung

Die IDC-Studie verdeutlicht: Das Potenzial von Daten ist enorm – und wird bisher zu wenig ausgeschöpft. So reicht vor allem die Datenqualität in vielen Unternehmen nicht aus.

Um das zu ändern, bietet CANCOM ganzheitliche Unterstützung: Das IoT & Analytics-Portfolio des IT-Konzerns reicht von der Integration, Verwaltung, Analyse und Visualisierung bis hin zur intelligenten Speicherung von Daten. Dabei lassen sich die Lösungen sowohl On Premise, in der Cloud als auch in einer hybriden IT-Umgebung betreiben.

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Quelle Titelbild: © geralt/pixabay.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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