Cyberangriffe wie Ransomware auf Höchststand

Dass Cyberbedrohungen wie Ransomware zunehmen und immer größere Schäden verursachen, ist an sich kein Geheimnis. Doch so ernst wie derzeit war die Lage noch nie. Das geht aus aktuellen Studien von Bitkom sowie dem Bundesamt für Informationstechnik (BSI) hervor. Um hier dagegen zu steuern, müssen Unternehmen eine umfassende IT-Sicherheit im Betrieb etablieren. Doch welche zentralen Maßnahmen sind dafür nötig?

1. Dezember 2021

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Lesedauer: ca. 2 Min.

Cyberangriffe wie Ransomware auf Höchststand

Bild: © markusspiske/pixabay.com 

Der Branchenverband Bitkom spricht von Rekordschäden durch Cyberangriffe, das Bundesamt für Informationstechnik (BSI) bewertet im Lagebericht 2021 die IT-Sicherheitslage als angespannt bis kritisch: Noch nie waren Cyberattacken so gefährlich für Unternehmen in Deutschland wie heute.

Beide Organisationen untermauern ihre Aussagen mit konkreten Zahlen. Bitkom beziffert die Schadenssumme, die die Cyberkriminalität der deutschen Wirtschaft kostet, auf 220 Milliarden Euro – pro Jahr (CANCOM.info berichtete). Diese Summe sei mehr als doppelt so hoch wie 2018/19. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung seien Erpressungsvorfälle, die durch Ransomware-Angriffe ausgelöst wurden.

Die Analyst:innen des BSI wiederum verzeichneten im Februar 2021 den höchsten jemals gemessenen Wert an neuen Schadprogramm-Varianten. Über den kompletten Berichtszeitraum gesehen (Juni 2020 bis Mai 2021), seien 144 Millionen neue Schadprogramm-Varianten aufgetaucht – ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Erschwerend komme hinzu, dass Cyberkriminelle ihre Angriffe stetig weiterentwickelten. Bei Ransomware-Attacken etwa würden sie, neben Lösegeldforderungen, immer häufiger mit der Veröffentlichung der gestohlenen Daten drohen.

Verbesserung der Situation nicht in Sicht

Dass sich die Lage in naher Zukunft bessert, ist laut Bitkom und BSI unwahrscheinlich. Der Studie von Bitkom zufolge gehen 83 Prozent der befragten Unternehmen eher vom Gegenteil aus. Gerade Betreiber:innen kritischer Infrastrukturen würden mit einem starken Anstieg von Cyberattacken rechnen.

BSI-Präsident Arne Schönbohm beurteilt die Situation in der offiziellen Pressemitteilung wie folgt: „Im Bereich der Informationssicherheit haben wir – zumindest in Teilbereichen – Alarmstufe Rot. Der neue Lagebericht des BSI zeigt deutlich wie nie: Informationssicherheit ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung.“

Und der geschäftsführende Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) führt aus: „Die Gefährdungslage im Cyber-Raum ist hoch. Wir müssen davon ausgehen, dass dies dauerhaft so bleibt oder sogar zunehmen wird.“

Ganzheitliche IT-Security nötig

Doch wie können sich Firmen nun, angesichts der zunehmenden Bedrohungslage, bestmöglich schützen? Prinzipiell gilt: Unternehmen benötigen einen ganzheitlichen Ansatz, ein Bündel an IT-Security-Maßnahmen. Diese Maßnahmen zielen besonders auf folgende Bereiche ab:

  • Schnellere Erkennung und Verhinderung von Cyberattacken 
  • Anlegen und Absicherung von Backups 
  • Wiederherstellung von Daten und Systemen im Katastrophenfall 
  • Vereinfachung und Vereinheitlichung der Strategie zur Datenspeicherung 

Bei all diesen und weiteren Themen können IT-Dienstleister wie CANCOM Unternehmen umfassend unterstützen. So kann CANCOM den Firmen dabei helfen, die jeweils benötigten Sicherheitsmaßnahmen im Betrieb zu implementieren – um so Ransomware-Attacken abzuwehren. 

Ausführliche Informationen zu den Leistungen von CANCOM im Bereich IT-Security 

finden Sie auf der exklusiven Themenseite. Dort haben Sie außerdem die Möglichkeit, mit Experten von CANCOM in Kontakt zu treten und sich beraten zu lassen. 

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