1. Dezember 2021 | pArtikel drucken | kKommentieren

Cyberangriffe wie Ransomware auf Höchststand

Dass Cyberbedrohungen wie Ransomware zunehmen und immer größere Schäden verursachen, ist an sich kein Geheimnis. Doch so ernst wie derzeit war die Lage noch nie. Das geht aus aktuellen Studien von Bitkom sowie dem Bundesamt für Informationstechnik (BSI) hervor. Um hier dagegen zu steuern, müssen Unternehmen eine umfassende IT-Sicherheit im Betrieb etablieren. Welche zentralen Maßnahmen dafür nötig sind, beleuchtet das Live-Event „Machen Sie sich fit – Knock Out Ransomware“ am 08. Dezember 2021 – hier anmelden

Der Branchenverband Bitkom spricht von Rekordschäden durch Cyberangriffe, das Bundesamt für Informationstechnik (BSI) bewertet im Lagebericht 2021 die IT-Sicherheitslage als angespannt bis kritisch: Noch nie waren Cyberattacken so gefährlich für Unternehmen in Deutschland wie heute.

Beide Organisationen untermauern ihre Aussagen mit konkreten Zahlen. Bitkom beziffert die Schadenssumme, die die Cyberkriminalität der deutschen Wirtschaft kostet, auf 220 Milliarden Euro – pro Jahr (CANCOM.info berichtete). Diese Summe sei mehr als doppelt so hoch wie 2018/19. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung seien Erpressungsvorfälle, die durch Ransomware-Angriffe ausgelöst wurden.

Die Analyst:innen des BSI wiederum verzeichneten im Februar 2021 den höchsten jemals gemessenen Wert an neuen Schadprogramm-Varianten. Über den kompletten Berichtszeitraum gesehen (Juni 2020 bis Mai 2021), seien 144 Millionen neue Schadprogramm-Varianten aufgetaucht – ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Erschwerend komme hinzu, dass Cyberkriminelle ihre Angriffe stetig weiterentwickelten. Bei Ransomware-Attacken etwa würden sie, neben Lösegeldforderungen, immer häufiger mit der Veröffentlichung der gestohlenen Daten drohen.

Verbesserung der Situation nicht in Sicht

Dass sich die Lage in naher Zukunft bessert, ist laut Bitkom und BSI unwahrscheinlich. Der Studie von Bitkom zufolge gehen 83 Prozent der befragten Unternehmen eher vom Gegenteil aus. Gerade Betreiber:innen kritischer Infrastrukturen würden mit einem starken Anstieg von Cyberattacken rechnen.

BSI-Präsident Arne Schönbohm beurteilt die Situation in der offiziellen Pressemitteilung wie folgt: „Im Bereich der Informationssicherheit haben wir – zumindest in Teilbereichen – Alarmstufe Rot. Der neue Lagebericht des BSI zeigt deutlich wie nie: Informationssicherheit ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung.“

Und der geschäftsführende Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) führt aus: „Die Gefährdungslage im Cyber-Raum ist hoch. Wir müssen davon ausgehen, dass dies dauerhaft so bleibt oder sogar zunehmen wird.“

Ganzheitliche IT-Security nötig

Doch wie können sich Firmen nun, angesichts der zunehmenden Bedrohungslage, bestmöglich schützen? Prinzipiell gilt: Unternehmen benötigen einen ganzheitlichen Ansatz, ein Bündel an IT-Security-Maßnahmen. Diese Maßnahmen zielen besonders auf folgende Bereiche ab:

  • Schnellere Erkennung und Verhinderung von Cyberattacken 
  • Anlegen und Absicherung von Backups 
  • Wiederherstellung von Daten und Systemen im Katastrophenfall 
  • Vereinfachung und Vereinheitlichung der Strategie zur Datenspeicherung 

Nähere Informationen zu all diesen Themen erfahren Sie im Live-Event „Machen Sie sich fit – Knock Out Ransomware“ am 08. Dezember 2021. Dort zeigen Expert:innen für Cybersecurity von CANCOM, Veeam und Nutanix Möglichkeiten auf, wie Unternehmen Cyberattacken aus dem Weg gehen oder schnell entdecken. Zudem wird die Vorgehensweise aktueller Ransomware-Attacken geschildert – und wie Firmen mit Backup und Disaster Recovery darauf reagieren können.

Als konkrete Lösung präsentiert das Live-Event vor allem Nutanix Mine: Hier handelt es sich um eine Plattform für die Datensicherung, die in Veeam Backup & Replication – die Datenmanagement-Lösung von Veeam – integriert werden kann. Diese Kombination soll Unternehmen ermöglichen, die Themen Datensicherheit, Applikationssicherheit und Netzwerksegmentierung einfach umzusetzen. Außerdem ließen sich damit Aufwand und Komplexität reduzieren, wenn es um die Implementierung und den Betrieb der Backup-Infrastruktur geht.

Hier können Sie sich für das Live-Event registrieren. 

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Quelle Titelbild: © TheDigitalArtist/pixabay.com 

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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