Audio- und Videotechnik sowie flexible Interaktionsmöglichkeiten sind essenziell, wenn Unternehmen eine erfolgreiche Besprechung führen möchten. Die Redaktion von CANCOM.info präsentiert die unterschiedlichen Facetten der Konferenzraumtechnik – die, wenn richtig zusammengestellt, entscheidend zu einer optimierten Zusammenarbeit beiträgt.
26. Juli 2022
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Die Auswahl der richtigen Konferenzraumtechnik ist eine durchaus komplexe Angelegenheit. Um Ihnen eine erste Orientierung zu geben, hat die Redaktion von CANCOM.info Fragen zusammengestellt, die im Kontext der Konferenzraumtechnik oft gestellt werden.
Das kommt darauf an, was benötigt wird. Der Vorteil von Ethernet sind schnelle Übertragungsraten und hohe Sicherheitsstandards. Allerdings ist Ethernet sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb teurer und bringt einen größeren Einrichtungsaufwand mit sich. Zudem müssen die Kabel sicher und möglichst unsichtbar verlegt werden.
Bei WLAN müssen sich Unternehmen hingegen nicht um die Verkabelung kümmern. Es ist im Vergleich günstiger und lässt sich unkompliziert einrichten. Dafür ist WLAN anfällig für Überlastungen und Störeinflüsse. Dem lässt sich vorbeugen, indem moderne Router und Signalverstärker verwendet sowie eine ausreichende Bandbreite zur Verfügung gestellt wird. Für große Konferenzräume bietet sich eine Kombilösung an, bei der sich Unternehmen per Lan wie auch drahtlos mit dem Internet verbinden können.
Unter Digital Signage oder digitaler Beschilderung wird die Nutzung von Displays als Werbefläche verstanden. Diese befinden sich vor allem auf Verkaufsflächen und überall dort, wo Kunden anzutreffen sind. Typischerweise sind Konferenzräume keine geeignete Plattform für Animations- und Videobotschaften. Sofern sich Mitarbeiter auch außerhalb von Besprechungen in den Meetingräumen aufhalten, können Displays für die interne Kommunikation genutzt werden.
Auch für Veranstaltungen, bei denen externe Gäste eingeladen sind, etwa bei Fortbildungen in den Räumlichkeiten eines Unternehmens, lassen sich vorhandene Displays dazu nutzen, in den Pausen entsprechende Inhalte auszuspielen. Eine weitere Option, Digital Signage im Unternehmen einzusetzen, bieten Eingangshallen und Empfangsräume, in denen sich naturgemäß häufig Menschen aufhalten und Zeit verbringen.
Fernseher sind eine günstige Alternative zu Monitoren und ermöglichen, Präsentationen im Konferenzraum zu halten beziehungsweise den Bildschirm zu teilen. Grundsätzlich sind Fernseher jedoch dafür ausgelegt, Filme und Serien auszustrahlen. Häufig gibt es bei Präsentationen ein unsauberes, schlecht lesbares Textbild, sogenanntes „Fringing“. Zudem können irritierende Farbverfälschungen auftreten, da Angestellte in einem Meeting nicht wie zu Hause direkt vor dem Bildschirm sitzen, sondern seitlich darauf blicken. Mit einem modernen Gerät lassen sich diese Faktoren jedoch ausschließen. Fernseher mit Inplane Switching Technologie (IPS) haben kaum Farbabweichungen. Fringing lässt sich mit dem „PC-Modus“ oder der Funktion HDMI Ultra Deep Color vermeiden. Ein interaktives Board kann ein Fernseher jedoch nicht ersetzen. Die Möglichkeiten sind daher eingeschränkt.
Webcams müssen an einen PC angeschlossen werden. Von dort aus werden jegliche Funktionen von Voreinstellungen bis zur Datenspeicherung gesteuert. IP- oder Netzwerkkameras haben eine eigene IP-Adresse und können direkt an das Netz angeschlossen werden. Sie besitzen einen eigenen Bildspeicher und funktionieren weitestgehend eigenständig. Daher wurden IP-Kameras bisher hauptsächlich in der Sicherheit und Überwachung eingesetzt. Immer häufiger finden IP-Kameras jedoch aufgrund ihrer hohen Auflösung in der Konferenzraumtechnik Verwendung.
Die Konferenzraumtechnik sollte so ausgewählt werden, dass sie den räumlichen Begebenheiten entspricht. Daher müssen Unternehmen die vorgesehene Personenanzahl für den Raum sowie die Veranstaltungsformen miteinbeziehen, die dort stattfinden sollen. Es bietet sich an, für Videokonferenzen geeignete Mikrofone, Lautsprecher und Präsentationstechnik zu installieren – bestehend aus interaktiven Displays oder einem Beamer – um Inhalte anschaulich zu erklären und im Team zu diskutieren. Hilfreich sind Komplettlösungen, die bereits aufeinander abgestimmt sind und in einer zentralen Mediensteuerung bedient werden können. Denn dadurch können sich Firmen mehr um das konkrete Meeting kümmern – als um die Konferenzraumtechnik.