Das deutsche NIS2-Umsetzungsgesetz ist seit Ende des vergangenen Jahres offiziell verabschiedet. Damit endet für Unternehmen in Deutschland endgültig die Schonfrist: Sie müssen sich mit den NIS2-Vorgaben intensiv beschäftigen und diese nachweislich umsetzen. Doch wie kann das gelingen?
3. Februar 2026
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Bild: © Nuttapong punna/stock.adobe.com
Mit der finalen Verabschiedung des deutschen NIS2-Umsetzungsgesetzes beginnt für Unternehmen die Pflicht zur Umsetzung von NIS2. Sie müssen jetzt nachweisen, wie sie Risiken managen, Sicherheitslücken schließen oder organisatorische Prozesse an die NIS2-Vorgaben anpassen.
CANCOM unterstützt Unternehmen dabei, NIS2 zu realisieren. So begleiten die CANCOM-Experten Unternehmen ganzheitlich: von der initialen Analyse des Status quo bis hin zur Prüfung und zum Aufbau eines ISMS, eines Risikomanagements sowie von Notfallprozessen. Das Ziel besteht darin, die Compliance im jeweiligen Betrieb sicherzustellen und gleichzeitig dessen Cyber-Resilienz zu erhöhen. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.
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Mit der finalen Verabschiedung des deutschen NIS2-Umsetzungsgesetzes durch den Deutschen Bundestag und der anschließenden Zustimmung des Bundesrats am 21. November 2025 endet für viele Unternehmen die Wartezeit. Die Fristen für die Umsetzung laufen unmittelbar an, und die Verantwortung der Geschäftsleitungen wird damit deutlich erhöht. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Informationssicherheit und organisatorischen Prozesse systematisch zu prüfen, anzupassen und nachweislich umzusetzen.
Gleichzeitig bietet NIS2 die Möglichkeit, die eigene Cyber-Resilienz zu stärken, Prozesse zu optimieren und Compliance als strategischen Vorteil zu nutzen.
Viele Unternehmen sind unsicher, ob sie unter die NIS2-Vorgaben fallen. Erste Orientierung bieten die Betroffenheitsprüfung und Leitlinien des BSI. Unternehmen sollten strukturiert vorgehen, um Klarheit zu gewinnen.
Dazu gehören ein Readiness-Assessment, das den aktuellen Sicherheitsstatus überprüft, eine GAP-Analyse, die Lücken in Prozessen und Technologien aufdeckt, sowie Pentests und Audits, die die Wirksamkeit technischer Sicherheitsmaßnahmen prüfen. So entsteht ein klarer Überblick über bestehende Lücken, Prioritäten und die organisatorische Verankerung von Sicherheitsmaßnahmen.
Grundsätzlich gilt: Die Umsetzung von NIS2 ist kein einmaliger Akt, sondern ein Prozess. Unternehmen sollten insbesondere folgende Maßnahmen priorisieren:
Wie Alexander Ernst (Director Competence Center Network & Security bei CANCOM) hervorhebt, dürfen Unternehmen nicht länger abwarten. Denn: „Wer jetzt prüft, welche NIS2-Pflichten gelten, Lücken in Prozessen aufdeckt und Melde- sowie Incident-Prozesse konsequent etabliert, reduziert nicht nur Risiken und Bußgelder, sondern stärkt gleichzeitig die gesamte Cyber-Resilienz. Wer zögert, riskiert Haftung, Ausfallzeiten und Reputationsverlust – die Zeit zu handeln ist jetzt.“
CANCOM unterstütze Unternehmen dabei, all diese Maßnahmen effizient umzusetzen – von der Planung über die technische Umsetzung bis hin zur nachhaltigen Etablierung im Unternehmen.
Die proaktive Umsetzung von NIS2 bietet Unternehmen neben dem Thema Compliance auch das Potenzial, sich von der Konkurrenz abzuheben: „Firmen reduzieren die Wahrscheinlichkeit von Sicherheitsvorfällen und Ausfallzeiten, modernisieren ihre IT-Strukturen und steigern damit Effizienz und Governance. Zudem können sie sich durch nachweislich sichere und regelkonforme Prozesse vom Wettbewerb differenzieren“, betont Alexander Ernst. „So wird NIS2 vom regulatorischen Druck zu einem strategischen Hebel für nachhaltige Verbesserung und digitale Souveränität.“
Wer umgekehrt NIS2 ignoriert, riskiere nicht nur Bußgelder und behördliche Kontrollen, sondern auch Reputationsverlust und im schlimmsten Fall persönliche Haftung der Geschäftsleitung. „Eine frühzeitige Umsetzung ist daher sowohl Pflicht als auch strategische Notwendigkeit“, so der CANCOM-Experte.
Die operative Umsetzung von NIS2 hat begonnen. Unternehmen müssen jetzt aktiv werden, um Compliance sicherzustellen und gleichzeitig ihre Cyber-Resilienz zu erhöhen.
CANCOM unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung von NIS2. Das Ziel: Die NIS2-Compliance nicht nur als Pflicht, sondern als Chance für mehr digitale Sicherheit und Effizienz zu nutzen.
Dafür prüfen die CANCOM-Experten gemeinsam mit den Kunden zunächst den Status quo in einem NIS2 Readiness Assessment – um anschließend Maßnahmen zu priorisieren und den Aufbau oder die Optimierung von ISMS, Risikomanagement und Notfallprozessen zu begleiten.
Technisch setzt CANCOM dabei auf moderne Sicherheitsarchitekturen und Lösungen – inklusive AI-gestützter Technologien. So entsteht ein durchgängiger Transformationspfad, der von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis hin zu spürbarer Cyber-Resilienz, effizienteren IT-Prozessen und messbaren Wettbewerbsvorteilen reicht.
Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.