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Die Top-Themen für IT-Entscheider in diesem Jahr

Das Jahr 2026 wird für IT-Führungskräfte entscheidend. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Regina Corso Consulting im Auftrag von Flexera hervor. Demnach stehen IT-Entscheider immer stärker unter Druck, in diesem Jahr die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Ein zentraler Grund dafür seien die beschleunigten Innovationen rund um AI-Technologien. Doch welche Themen müssen sie priorisieren, um dieses Ziel zu erreichen?

13. Februar 2026

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Lesedauer: ca. 3 Min.

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Dieses Jahr werden IT-Entscheider die entscheidenden Weichen für die Zukunft stellen müssen, damit es für Unternehmen in die richtige Richtung geht – so eine aktuelle Studie (Bild: © Hunia Studio/stock.adobe.com).

Genau diese Frage beantwortet die Studie „IT Priorities Report“ von Regina Corso Consulting und Flexera. Dafür wurden insgesamt 834 IT-Entscheider aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Australien befragt.

Welche Themen die Studie als wesentlich für 2026 identifiziert, präsentiert die Redaktion von CANCOM.info im Überblick.

1. AI-Wertschöpfung

Die Investition in AI-Lösungen und deren Integration in die Unternehmens-IT steht bei IT-Leitern zurecht oben auf der Agenda – so die Studie. Ein Grundproblem sei jedoch, dass der Nutzen dieser Investitionen oft nicht greifbar sei.

Wie die Studienautoren betonen, muss sich das im Jahr 2026 ändern. So müssten IT-Entscheider die AI-Wertschöpfungin den Fokus rücken – also Wege finden, um den Nutzen von AI-Investitionen tatsächlich messbar zu machen. Es müssten konkrete ROIs definiert und deren Einhaltung überwacht werden.

Laut Studie wird die AI-Wertschöpfung aktuell noch viel zu selten priorisiert und umgesetzt. Denn obwohl 94 Prozent der IT-Leiter kontinuierlich nach neuen Mitteln suchen würden, um AI-Lösungen technologisch zu integrieren, habe der Nachweis ihrer Wirksamkeit bisher nur für 19 Prozent oberste Priorität.

2. Datenqualität

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 95 Prozent aller AI-Projekte scheitern aktuell in der Pilotphase (CANCOM.info berichtete). Für die Studienautoren liegt dies vor allem an zwei Faktoren: dem Fehlen einer robusten AI Governance-Struktur und einer schlechten Datenqualität.

Gerade letzteres sei im Kontext von AI fatal. Denn: „Der Erfolg jeder strategischen Initiative – insbesondere von AI – hängt grundlegend von der Qualität der zugrunde liegenden Daten ab“, so die Studienautoren. Eine schlechte Datenqualität untergrabe somit den Erfolg von AI-Projekten.

Entsprechend müssten IT-Entscheider in diesem Jahr alles daran setzen, die Qualität ihrer Daten zu verbessern.

3. Schatten-IT

Das Problem der Schatten IT ist an sich nicht neu: Seit vielen Jahren kommt es in Unternehmen vor, dass Applikationen genutzt werden, von denen die IT nichts weiß. Laut Studie hat sich dieses Problem in den letzten Jahren aber verschärft. Dies liege besonders an der schnellen Implementierung von AI-Anwendungen.

Wie aus der Studie hervorgeht, birgt Schatten IT erhebliche Sicherheitsrisiken – und kann zudem zu Budgetüberschreitungen führen.

Um diese und weitere negative Folgen zu verhindern, müssten IT-Führungskräfte in 2026 die Ausbreitung der Schatten-IT eindämmen. Das Positive laut Studie: Viele IT-Entscheider sind sich der Gefahren bewusst. So geben 85 Prozent an, dass sie Lücken in der IT-Sichtbarkeit – verursacht durch Schatten-IT – als signifikante Sicherheitsbedrohung bewerten.

4. Cloud-Kostenmanagement

IT-Verantwortliche sehen sich traditionell mit der Aufgabe konfrontiert, Investitionen und Einsparungen zu balancieren. Durch ambitionierte AI-Investitionen ist diese Aufgabe heute schwieriger denn je – so die Studienautoren. Demnach verzeichnen 80 Prozent steigende Ausgaben für AI-Anwendungen. Dies habe deutliche finanzielle Auswirkungen. Gerade der enorme Bedarf an Rechenleistung durch AI treibe die Ausgaben in die Höhe.

Um die steigenden Kosten in den Griff zu bekommen, benötigen Unternehmen heute mehr denn je ein effektives Cloud-Kostenmanagement und FinOps-Praktiken. Das heben die Studienautoren hervor. IT-Entscheider seien entsprechend gefordert, dies im Unternehmen zu etablieren.

5. Nachhaltigere IT

Eine nachhaltigere IT ist für Unternehmen heute kein Nischenthema mehr, sondern entwickelt sich zu einer strategischen Priorität. Das zeigen die Studienergebnisse auf: Demnach messen 94 Prozent der IT-Entscheider dem Thema eine steigende Bedeutung bei. Entsprechend müssten IT-Verantwortliche Maßnahmen umsetzen, um ihre IT nachhaltiger zu gestalten.

Dazu zählen laut Studie beispielsweise die Steigerung der Energieeffizienz in Rechenzentrumsumgebungen sowie die Förderung einer Circular Economy (zu Deutsch: Kreislaufwirtschaft).

CANCOM unterstützt bei Umsetzung

Für die Studienautoren von Regina Corso Consulting und Flexera steht fest: 2026 wird für IT-Entscheider ein ganz entscheidendes Jahr. Sie müssen jetzt die Weichen stellen, damit ihr Unternehmen fit für die Zukunft wird.

Konkret bedeutet das laut Studie: Sie müssen vor allem Maßnahmen umsetzen, um die AI-Wertschöpfung messbar zu machen, die Datenqualität zu verbessern, Schatten-IT zu unterbinden, ein Cloud-Kostenmanagement zu etablieren und die IT nachhaltiger zu gestalten.

Bei all diesen und weiteren Aufgaben können professionelle IT-Dienstleister wie CANCOM umfangreiche Unterstützung leisten. Hier finden Sie einen Überblick über die Leistungen von CANCOM. Außerdem können Sie hier direkt Kontakt mit den CANCOM-Experten aufnehmen.

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